Freitag, 09. Januar 2009, 23:37 Uhr

Sacha Baron Cohen: Testpublikum von "Bruno" nicht begeistert

Wenn Sacha Baron Cohen etwas kann, dann das: Schocken! Und das hat er nun wieder in seinem neuen Film unter Beweis gestellt. Der ‘Borat’-Darsteller lässt in seinem neuesten Streifen eine Figur vorkommen, die schwul ist, als Model arbeitet, und zu allem Überfluss Jesus heißt. Allerdings kam der Streifen beim Testpublikum gar nicht gut an.

Ob’s an dem ellenlangen Titel “Bruno: Delicious Journeys Through America For The Purpose Of Making Heterosexual Males Visibly Uncomfortable In The Presence Of A Gay Foreigner In A Mesh T-Shirt” lag? Genau wie der Messiahs aus der Bibel trägt der Hauptdarsteller jedenfalls eine Dornenkrone, und ist nur mit einem Lendenschurz bekleidet.

“Sacha hat sich dieses Mal wirklich für die Schock-Taktik entschieden. Die Charaktere wurden absichtlich so geschaffen, um einige Teile der Gesellschaft in Aufruhr zu versetzen, und Jesus kommt auch darin vor”, berichtet ein Insider. “Es ist nicht das erste Mal, dass Sacha sich selbst in heißes Fahrwasser manövriert hat. Religion ist nicht das Beste, um sich darüber lustig zu machen.”

Der Film soll noch kontroverser sein als ‘Borat’. Es geht darin um einen österreichischen schwulen Modekorrespondenten, der von Sacha selbst gespielt wird. Gemeinsam mit seinem Lebensgefährten Bruno möchte er ein Kind aus Afrika adoptieren und es David nennen. Das erinnert stark an Madonnas wirkliches Leben – der Spaßvogel läuft offenbar Gefahr, seine Freundschaft mit der Queen of Pop gründlich zu ruinieren. (BangMedia)