Sonntag, 11. Januar 2009, 15:49 Uhr

Neues Video vom Skandalprinzen Harry

Der kleine Prinz Harry (24) sorgt mit einem Video wieder mal für einen handfesten Skandal. Die Aufnahmen hat er bei einer Militärübung auf Zypern 2006 gedreht. Der Prinz führt dabei die Kamera selber und macht sich mit mehr oder weniger bissigen Kameraden dabei über die schlafenden Kameraden lustig. Er sagt Sachen wie „Hier haben wir unseren kleinen ‚Paki‘-Freund, Ahmed.“ Und damit ist er schon da – der Skandal. “Paki” gilt nämlich als eine herabwürdigende Bezeichnung für Menschen aus Pakistan.

Später blödelt der Prinz mit Freunden herum, einer setzt sich ein Tuch auf den Kopf. Harry sagt dazu: „Mann, du siehst aus wie ein Raghead.“ Und nun soll das auch nch als Beleidigung von Turbanträgern gelten. Jetzt fragt sich Großbritannien: Ist Prinz Harry etwa ein Rassist? Oh nein, das kann das Königshaus nicht auf sich sitzen lassen!

Harry rudert auftragsgemäß unverzüglich nach Veröffentlichung des Videos zurück und entschuldigt sich öffentlich. Er habe die Ausdrücke gar nicht böswillig verwendet und sei sich sehr wohl bewusst, wie verletzend der Ausdruck „Paki“ sein könne. Harry habe “Paki” freundschaftlich gemeint und der betroffene Kamerad sei doch schließlich von allen anderen auch so genannt wurde.

Der Vater von Ahmed Raza sieht das laut ‘BBC’ anders: „Raza hat nie erzählt, dass er in der Armee Paki genannt wurde. Und er berichtete auch nie von einer Freundschaft zu Prinz Harry. Die Bezeichnung Paki ist höchst beleidigend und herabwürdigend. Wir erwarten wirklich Besseres von der königlichen Familie, deren Ausbildung Millionen von Pfund kostet“. Palast-Experte Dickie Arbiter sieht in der ganzen Angelegenheit während seiner45 Militärausbildung an der Eliteakademie Sandhurst absolut keinen Skandal.  Harry wolle doch einfach nur dazugehören und seine Kameraden damit beeindrucken. Sieht ganz so aus.

Übrigens: Die Prinzen William und Harry erhalten ihr eigenes Büro. Oma Elizabeth II. habe ihnen einen eigenen sogenannten „Household“ zugebilligt. Damit verfügen die beiden künftig über eigene Mitarbeiter, die ihnen bei der Organisation ihrer öffentlichen, militärischen und wohltätigen Aufgaben behilflich sein werden.

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Video: YouTube