Mittwoch, 14. Januar 2009, 10:58 Uhr

Lily Allen wollte nicht mehr leben

Wegen gebrochenem Herzen: Sängerin Lily Allen hat versucht sich das Leben zu nehmen. Die brisante Neuigkeit kommt von der Halbschwester der Engländerin: Nach dem Scheitern ihrer ersten großen Liebe war Allen angeblich so sehr am Boden zerstört, dass sie versuchte, sich die Pulsadern aufzuschneiden. In einem Interview mit dem Magazin ‚Grazia’ schildert Sarah Owen: „Mit 18 Jahren hat sie sich die Pulsadern aufgeschnitten und landete in der psychiatrischen Klinik.“ Die 29-Jährige plaudert fröhlich weiter aus dem Nähkästchen und vergleicht sich und ihre kleinere Schwester: „Ich hatte immer eine große Clique, aber Lily war eine Einzelgängerin. Sie hatte niemanden mit dem sie über ihre erste Periode sprechen konnte oder über ihre erste Trennung.“ Ein wenig gibt sich Owen selber die Schuld an Allens einsamer Kindheit. Sie sinniert: „Ob es anders gewesen wäre, wenn wir uns näher gestanden hätten? Wahrscheinlich.“
Die beiden Mädels teilen sich eine Mutter, Alison Owen. Allens Vater Keith Allen ist allerdings nicht Owens Vater. Die junge Frau gesteht, dass sie und Allen eine turbulente Beziehung gehabt haben – besonders, als sie noch zusammen unter einem Dach wohnten. „Meine Beziehung zu Lily war angespannt. Ich war ein durchgeknallter Teenager und das hat Lily sicher beeinflusst.“ Owen sieht die Dinge heute klarer, als früher. Sie erklärt: „Wie alle wissen, sagt sie immer, was sie will. Aber weil ich zu Hause die Laute war, wurde Lily immer frecher in der Schule – und musste letztendlich 12 Mal die Schule wechseln!“ Jetzt hat die Kleine sich gerächt: Der Song ‚Back to the Start’ auf Allens neuem Album ‚It’s Not Me It’s You’ ist Owen gewidmet. Die Platte kommt am 9. Februar in die Läden.  (BangMedia)
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Foto: EMI