Samstag, 17. Januar 2009, 23:31 Uhr

Ekelcamp: Schwanz isst Schwanz und Bond kaut und kaut und kaut

TAG 9 Vorweg: Michael Meziani muß gehen. 5,41 Millionen Zuschauer sahen gestern Abend den Auftritt von sechs-Sterne General Peter Bond. Heute mußte  er zum vierten Male ran – bei der Dschungelprüfung “Dschungel-Picknick”! Fischaugen satt, Rattenschwänze bis zum Abwinken und einen Krokodilpenis zum Dessert. Und Schwanz weiß endlich, wie Schwanz schmeckt:  In kulinarischer Mission nimmt Peter Bond Dschungel-Küken Nico Schwanz zum Urwald-Imbiss mit, denn bei dieser Prüfung bekommen zwei Stars australische Buschspezialitäten serviert. Zum Mut machen singen sie Nicos Song „Ich kenne mich selber nicht genau“ und werden von den Moderatoren freundlich begrüßt.

Dirk Bach: „Willkommen zur Dschungelprüfung. Die letzte, in der das Publikum entscheiden konnte, wer sie antreten muss. Hast Du eine Ahnung, warum es dich schon wieder getroffen hat?“ Peter Bond: „Ich denke, das Publikum liebt mich und möchte ein Quantum Trost.“ Sonja Zietlow: „Die Prüfung hat den appetitanregenden Namen Dschungel-Picknick. Nico, bist Du dankbar, dass Peter Dich dazu mit genommen hat?“ Nico: „Wenn es Fleisch gibt, dann ist es o.k.“ Dirk Bach: „Der Begriff landestypische Spezialitäten hat in unserer Sendung ja eine ganz eigene Bedeutung. Aber es ist alles sehr nahrhaft.” Sonja Zietlow: „Ihr bekommt ein Fünf-Gänge-Menü, jeder Gang besteht aus zwei Köstlichkeiten. Ihr seid abwechselnd dran und müsst entscheiden, ob ihr die erste Spezialität essen wollt. Lehnt Ihr ab, geht diese Köstlichkeit an Euren Mitesser weiter.“ Dirk Bach: „Im besten Falle isst er die und der Erste bekommt den zweiten Teller serviert. Der Gang gilt aber nur als bestanden, wenn beide Teller gegessen sind.“ Sonja Zietlow: „Fünf Gänge, für jeden gibt es zwei Sterne, zusammen zehn mögliche Sterne.“ Die Risiken und Nebenwirkungen erklärt Dr. Bob. „Ich hoffe, ihr seid hungrig. Es gibt lebende und tote Tiere. Die lebenden müsst ihr sechs bis zwanzig Mal kauen, damit sie nicht wieder hochkommen. Trinken dürft ihr erst, wenn ihr alles runtergeschluckt habt.“ Peter Bond: „Ich esse keine lebenden Tiere.“ Dirk Bach: „Wollt Ihr antreten?“ Tapfer nehmen Peter Bond und Nico Schwanz die Prüfung an. Peter Bond muss beginnen, da er für die Prüfung gewählt wurde.

Die Ranger servieren den ersten Gang: Tischtennisballgroße Fischaugen. Drei muss Peter essen. Der Moderator isst angewidert das erste Fischauge. Peter Bond: „Hmm, ein bisschen zäh und glibberig, es stinkt nach Fisch und ist schwer zu zerkauen.“ Peter kaut und kaut und braucht eine Ewigkeit, das Fischauge runter zu bekommen. „Ich stelle mir vor, ich sitze bei Käfer in München“, so der Moderator. Dann hat er es geschafft und sein erstes Fischauge verspeist. Das zweite Fischauge isst er schneller und das dritte zerbeißt er sogar in der Mitte und schluckt es dann runter. Drei Fischaugen hat er geschafft. Jetzt kommt Nico Schwanz dran: Er bekommt sechs Krokodilsaugen serviert. Der Thüringer zerknackt die Augen mit den Zähnen und schluckt sie voller Abscheu hinunter. Nico Schwanz: „Ich denke an etwas anderes.“ Geschafft. Die ersten zwei Sterne sind sicher.

Es folgt der zweite Gang: Nico Schwanz werden zehn lebende Kakerlaken im Glas kredenzt. Dirk Bach: „Du musst das Glas öffnen und Dir alle auf einmal in den Mund stecken. Es darf keine entkommen. Voller Abneigung ergreift der Thüringer das Glas, öffnet es, schüttet hektisch alle zehn Kakerlaken in sich hinein und fängt voller Gräuel an zu kauen. Geschafft. Die Ungeziefer sind verspeist. Nico Schwanz: „Die krabbeln nicht mehr. Jetzt muss ich was trinken.“ Peter Bond bekommt zehn lebende Grillen vorgesetzt: Peter Bond: „Ich habe gesagt, dass ich keine lebenden Tiere esse.“ Sonja Zietlow: „Dann hat Nico die Kakerlaken umsonst gegessen.“ Peter Bond: „Also gut, ich tue es.“ Und er verspeist unappetitlich die Grillen. „Ein widerlicher Geschmack“, so der Moderator. Wieder zwei Sterne.

Beim dritten Gang wird Peter Bond ein gekochter Krokodilfuß aufgetischt: Dirk Bach: „Du musst drei Zehen essen, das ganze Fleisch und die Haut.“ Voller Abneigung knabbert Peter Bond an dem Krokodilfuß und füllt sich den Magen. Fertig, alles ist unten. Nico Schwanz bekommt einen gekochten Buschtruthahnfuß. Auch hier gilt. Von drei Zehen muss das Fleisch vollständig gegessen werden. Nico Schwanz: „Schmeckt wie gekochtes Fett.“ Beklommen würgt er das wabblige Fleisch hinunter. Zur Belohnung gibt es wieder zwei Sterne.

Auch der vierte Gang bringt besondere Spezialitäten: Nico Schwanz wird eine stinkende Käsefrucht (cheesefruit) vorgesetzt. Voller Abscheu beißt der Thüringer in die weiche Käsefrucht: „Ekelhaft, schmeckt bitter, riecht übel, mir wird schlecht.“ Sonja Zietlow: „Man berichtete mir, es riecht nach Erbrochenem.“ Nico spuckt voller Aversion die Kerne aus und muss sich fast übergeben. Doch er verschlingt die Frucht. Peter Bond bekommt ein angebrütetes Ei mit Kükenembryo serviert. Voller Gräuel isst er das Kükenembryo und das Ei. Peter Bond: „Es schmeckt abartig, mir ist gleich schlecht.“ Dennoch leckt er sich die Finger ab und verzehrt alles. Auch dieser Gang bringt zwei Sterne.

Es folgt der fünfte und letzte Gang: Peter Bond wird ein gekochter Krokodilpenis serviert. Voller Abneigung würgt er ihn in sich hinein und schluckt ihn angewidert runter. Nico Schwanz bekommt einen gekochten Rattenschwanz, den er mit Knochen verzehren muss. Beklommen verschlingt er den Rattenschwanz. Sonja Zietlow: „Wie schmeckt Schwanz?“ Nico: „Nach Schwanz, jetzt weiß ich, wie ich schmecke.“ Wieder zwei Sterne.

Insgesamt holen Peter Bond und Nico Schwanz zehn Sterne.

Dirk Bach: „Nutzt den Heimweg um euch zu erleichtern, ganz gleich wie“. Peter Bond zeigt das Victory-Zeichen und macht sich mit Nico Schwanz auf den Weg zurück ins Camp. Dort sind alle von dem Erfolg begeistert und freuen sich auf das Abendessen.

Morgen steht die Dschungelprüfung “Telefonterror” auf dem Programm. Doch diese Telefonzelle hat es in sich. Erstmals wählen sich die Stars dann untereinander selbst, wer zur Prüfung antreten muss.

Was sonst noch im Camp geschah:

Schatzsuche: Lori und Gundis treten zur Schatzsuche an. Nach einem langen, schwierigen und glitschigen Marsch stehen die beiden vor einer großen Truhe. Darin befindet sich die eigentliche Schatzkiste. Mit einem Werkzeugkoffer müssen die beiden Damen nun diese Truhe irgendwie öffnen. Keine einfache Sache, denn es sind weitere Kisten darin verborgen und jede Kiste hat einen anderen Öffnungstrick. Nach über einer Stunde haben sie es endlich geschafft und tragen stolz die Kiste zurück ins Camp.

Fotos: RTL/Menne

Dort geht es wieder darum eine Frage zu beantworten. Dieses Mal diskutieren die Camper ausgiebig über folgende Frage: „Wie oft am Tag haben Männer eine Erektion?“ A: 7 oder B: 11.
Die Gruppe einigt sich auf Antwort A und liegt damit falsch! So gibt es nur eine Fusselbürste! Enttäuschung macht sich auf den Gesichtern breit. Nur Nico denkt positiv, schnappt sich die Bürste, hält sie sich vor den Mund und meint: „Das ist doch ein super Mikro!“

Michael Meziani wurde beim ersten Zuschauer-Voting der Staffel ‘rausgewählt und winkte seinen Camp-Kumpanen gar nicht so traurig zum Abschied.

 

Unmittelbar nach dem Ende einer jeder Folge des Dschungelcamps gibt es auf klatsch-tratsch.de  immer eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in Wort und Bild.

Alle weiteren Infos zu “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” im Special bei RTL.de