Samstag, 17. Januar 2009, 10:27 Uhr

Madonna in Therapie

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung: Pop-Ikone Madonna begibt sich in Therapie, damit sie lernt, weniger dominant zu sein. Seit sie sich von dem britischen Filmemacher Guy Ritchie scheiden ließ, trifft die Sängerin sich mit Rabbi Philip Berg zu diesem Zweck im New Yorker Kabbalah Center.

“Madonna hat sich mit Kabbalah sehr schwer getan, als sie sich im Sog der Trennung mit Guy befand”, berichtet ein Insider gegenüber der britischen Zeitung ‘Daily Mirror’. “Immer wenn sie in New York ist, besteht sie darauf, ein paar Sitzungen mit Rabbi Berg abzuhalten, um an ihrem Tikkun zu arbeiten. Sie hat das Gefühl, dass ihre bisherigen Beziehungen in die Brüche gegangen sind, weil sie zu sehr die Kontrolle übernimmt, und ihr Partner in der Folge weder aufblühen, noch er selbst sein kann.”

Ein Tikkun – oder auch Tikkun olam – ist Hebräisch, und ein Ausdruck des am Judentum angelehnten Kabbalah-Kults. Normalerweise wird er als “die Welt reparieren” übersetzt, und steht für den spirituellen Pfad, den eine Person in ihrem Leben geht. Der Vertraute weiter: “Madonna wurde beigebracht, dass sie immer wieder die selben Beziehungsprobleme erlebt und das liegt daran, dass man nicht realisiert hat, wo das wirkliche Problem liegt.” Doch die 50-Jährige will sich bessern, bestätigt der Alleswisser. “Folglich versucht sie verzweifelt, daran zu arbeiten. Sie versucht, sich selbst in jemanden zu verwandeln, der einen Schritt zurück macht. Sie bekämpft ihre Dämonen.”

Und die Therapie scheint erfolgreich zu sein. Madonna hat sich bereits mit Ritchie in ihrer New Yorker Wohnung getroffen – eines der wenigen Treffen, sie seit ihrer Scheidung im vergangenen Oktober stattfanden. (BangMedia)