Montag, 19. Januar 2009, 23:16 Uhr

Dschungelcamp: Schwanz zwischen Skorpionen und Spinnen

TAG 11 Heute wurde entschieden wer als Dritter das RTL-Camp verlassen muß: Langweiler Norbert Schramm! Die zweite Dschungelprüfung für den Thüringer Nico Schwanz: Nico holt bei der Challenge “Fels des Grauens” zwischen Skorpionen und Spinnen fünf Sterne Skorpione am Handgelenk, Maden im Mundwinkel und Schlangen am Fuß: Nico Schwanz wurde von seinen Dschungelkollegen zu seiner zweiten Dschungelprüfung „Fels des Grauens“ geschickt. Als Begleitung nimmt er Mausi und Günther mit. Dann macht sich der Thüringer in Indianerkriegsbemalung, Shorts, T-Shirt und mit umgeschnallter Wasserflasche auf den Weg zu den Moderatoren.

Dirk Bach: „Willkommen auf dem ‚Fels des Grauens’. Hast du eine Idee, was auf dich zukommen könnte?“ Nico Schwanz: „Bestimmt was mit Tieren.“ Dirk Bach: „Wir haben sechs Stationen für dich, in denen du insgesamt acht Sterne sammeln kannst. Wir sagen dir bei jeder Station wie viele Sterne es sind, und wie du an sie kommst: Mit der Hand, dem Fuß oder dem Mund.“ Sonja Zietlow: „Du hast dich für die Prüfung selbst gewählt, warum?“ Nico Schwanz: „Ich wollte es Norbert ersparen. Er sah so mitleiderregend aus, als er gestern von seiner Prüfung zurückkam.“ Dirk Bach: „Ich glaube nicht, dass wir das erste Nein überhaupt hören, aber ich frage trotzdem: Willst du zu dieser Dschungelprüfung antreten?“ Nico Schwanz: „Natürlich!“

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Dann beginnt die Dschungelprüfung an der ersten Station. Dirk Bach: „Stell dich in die Mitte, zwischen den beiden Öffnungen. Du sollst mit der linken Hand den Stern in der Felsöffnung finden.“ Nico steckt den ganzen Arm tief in die Höhle und sucht hastig den Stern. Sonja Zietlow: „Möchtest du wissen, was da unten ist?“ Nico Schwanz: „Nein.“ Dirk Bach: „Skorpione!“ Doch davon lässt sich Nico Schwanz nicht abhalten und er holt den ersten Stern.

Danach ist die rechte Hand dran. Nico steckt sie tief in die Felsöffnung, in ein Nest grüner, bissiger Ameisen. Sonja Zietlow: „Das müsste eigentlich ein bisschen brennen.“ Nico Schwanz: „Die Ameisen beißen…“ Tapfer sucht Nico zwischen den aggressiven Ameisen. Doch er hat kein Glück. Die 30 Sekunden sind vorbei und er findet keinen Stern.

Für die zweite Station muss der smarte Thüringer seine Schuhe und Socken ausziehen und seinen linken Fuß in eine dunkle Felsvertiefung stecken. Dirk Bach: „Die Sterne haben eine Schlaufe. Die musst du mit dem Fuß angeln.“ Sonja Zietlow: „Da sind blaue Flusskrebse drin, die zwicken sehr. Tut das weh?“ Nico Schwanz tapfer: „Es geht…“ Dann ist die Zeit vorbei und der Thüringer hat keinen Stern gefunden.

Jetzt ist der rechte Fuß an der Reihe. Sonja Zietlow: „Auch hier findest du den Stern an einer Schlaufe.“ Dirk Bach: „Hier solltest du vorsichtiger agieren, obwohl es sich weich anfühlt.“ Sonja Zietlow: „In der Vertiefung sind Schlagen und einige die beißen.“ Nico Schwanz lässt sich von der Schlangengrube nicht abschrecken, sucht verzweifelt, doch er findet wieder keinen Stern.

Für die nächste Station bekommt Nico Schwanz eine Schutzbrille für die Augen. Dann wird er an eine Fels-Senke geführt. Dort steht eine Eimerladung Maden und Mehlwürmer bereit. Sonja Zietlow: „Die gute Nachricht, du findest zwei Sterne darin.“ Dirk Bach: „Du musst den Kopf reinstecken, wühlen und die Sterne mit dem Mund rausholen. Sie haben ein langes Stäbchen, daran kannst du sie rausziehen.“ Unerschrocken steckt Nico Schwanz seinen Kopf in die Maden und Mehlwürmer, wühlt herum und findet die zwei Sterne. Nico Schwanz: „Die schmecken besser als Kakerlaken.“

Bei der letzten Station muss Nico Schwanz seinen Kopf von unten in einen durchsichtigen Kasten voller Spinnen stecken und die an der Seite angebrachten Sterne mit dem Mund herausholen. Blitzschnell erledigt er die Prüfung und holt die zwei Sterne raus. Sonja Zietlow: „Wie war es?“ Nico Schwanz: „Die Spinnen vor Augen, dass war sehr krass.“

Insgesamt holt Nico Schwanz bei seiner zweiten Prüfung fünf Sterne. Zurück im Camp sind alle von Nicos Leistung begeistert und freuen sich auf das Abendessen.

Morgen steht die Dschungelprüfung “Kakerlakattack” auf dem Programm. Massen von Kakerlaken fallen in eine Badewanne. Wer muss antreten und kommt in die Wanne?

Was sonst noch im Camp geschah:

Die Zuschauer haben entschieden: Moderator Peter Bond muss das Dschungelcamp verlassen (Foto oben). Giulia umarmt Peter, weint, hilft beim Packen und singt kurz die Trude Herr-Zeile „Niemals geht man so ganz“. Der nimmt seinen Rauswurf gelassen und hält eine Ansprache: „Ich sage eins: Es ist mir lieber ich gehe heute, als wenn ich einen Tag vor dem Finale draußen bin. Da liege ich jetzt lieber am Strand und genieße die Zeit. Es war eine große Erfahrung, die ich nicht missen möchte, aber jetzt freue ich mich von ganzem Herzen auf meine Caroline, den Strand und normales Essen.“ Und weiter zu den verbliebenen Dauercampern: „Ihr Lieben, macht euch keinen Stress, es sei denn, ihr wollt Dschungelkönig oder -königin werden. Es ist ein befreiendes Gefühl. Im Hotel fange ich mit kleinen Portionen an zu essen und reduziere den Alkohol. Bleibt gesund, ich nehme euch im Hotel in Empfang.“ Zum Abschied singen alle gemeinsam den Dschungelsong. Dann packt Peter Bond seine Sachen und gibt staatsmännisch seinen Ex-Teamkollegen noch einen guten Rat für das Campleben: „Alles nehmen wie es kommt, alles geben und sich überwinden.“ Uns kommen die Tränen!

Schatzsuche: Ingrid und Giulia werden zu Maulwürfen
Ingrid und Giulia finden die Schatzkiste im Dschungel, die an einen Baum fest gekettet ist. Um die Kiste mitnehmen zu können, müssen sie ein Schloss an der Kette öffnen. Mehrere Schlüssel sind in der Erde vergraben. Und so müssen die beiden wie die Maulwürfe so lange buddeln, bis sie den richtigen Schlüssel gefunden haben. Nur mit Handschuhen geschützt machen sich Giulia und Ingrid mit viel Körpereinsatz ans Werk und finden schließlich den richtigen Schlüssel. Zurück im Camp muss folgendes Rätsel gelöst werden: „Wenn 5 Bananenpflücker 5 Bananen in 5 Sekunden pflücken, wie viele Bananenpflücker werden dann benötigt, um 60 Bananen in einer Minute zu pflücken?“ Und wieder entbrennt eine heiße Diskussion und Teamchef Mausi verkündet später im Dschungeltelefon die vermeintlich richtig Lösung: „Es braucht einen Bananenpflücker!“ Doch das stimmt leider nicht, die richtige Lösung lautet: fünf Bananenpflücker. So gibt es nur Nippelschmuck.

Giulia Siegel nervt die anderen durch neuerliche Zickenattacken. Andauernd fühlt sie sich angegriffen. Als sie darum bittet eine Rückenmassage zu bekommen, meldet sich niemand. Daraufhin bezeichnet sie aller anderen als Ehomanen, die ein Spiel spüielen. Nur sie selber sei ein “Teamplayer”.

 

Fotos: RTL/ Menne

Unmittelbar nach dem Ende einer jeder Folge des Dschungelcamps gibt es auf klatsch-tratsch.de  immer eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in Wort und Bild.

Alle weiteren Infos zu “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” im Special bei RTL.de