Schiffbrüchige treiben 25 Tage in einer Kühlbox im Meer

Dienstag, 20. Januar 2009, 12:10 Uhr

Zwei etwa 30 Jahre alte Fischer kenterten vor Weihnachten mit ihrem Kutter und retteten sich in eine riesige Kühlbox, in der üblicherweise Fische gekühlt werden. Jetzt wurden sie nach 25 Tagen von einer Hubschrauberbesatzung vor Australien aus dem Wasser gefischt. „Als wir sie in den Hubschrauber hinaufgezogen hatten, trank jeder von ihnen in wenigen Sekunden zwei Liter Wasser“, sagte Hubschrauber-Pilot Terry Gadenne. „Wir haben sie direkt ins Krankenhaus geflogen.“ Die Schiffbrüchigen sagten, sie seien vor Weihnachten mit einem thailändischen Fischkutter unterwegs gewesen, der bei hohem Wellengang kenterte. Über das Schicksal der 18 weiteren Besatzungsmitglieder ist ihnen nichts bekannt. Bei allem Verständnis für die „besonderen Umstände“ ihrer Ankunft in Australien müsse ihre Identität aufgeklärt werden, sagte ein Sprecher der Behörden. Außer Eiterbeulen trugen die beiden keine nennenswerten gesundheitlichen Schäden davon. FOTOS

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