Sonntag, 25. Januar 2009, 14:25 Uhr

Erpressungsfall John Travolta: Senatorin muss abdanken

Eine hochrangige Politikerin wurde wegen Erpressung gegen Hollywood-Star John Travolta angeklagt und hat nun ihren Rücktritt bekannt gegeben. Der Schauspieler, dessen Sohn am 2. Januar bei einem Anfall ums Leben kam, hatte die Polizei gebeten, eine Untersuchung gegen Erpressungsversuche gegen seine Familie einzuleiten. Daraufhin wurde die Senatorin Pleasant Bridgewater verhört und wegen Erpressung angeklagt. Gestern räumte sie ihren Posten, hatte aber geschworen, gegen die “unfaire und falsche Anklage” vorzugehen.

Bridgewater selbst verteidigt sich: “Wie diese unschuldigen Handlungen so missverstanden werden und so pervers verdreht werden konnten, dass sie etwas anderes bedeuten, ist ein Rätsel.” Die Polizei hat auch den Krankenwagenfahrer Tarino Lightbourne und den ehemaligen Tourismus-Minister Obie Wilchcombe verhört. Allerdings wurde keiner von ihnen angeklagt. Wilchcombe ist ein Freund der Travoltas. Er soll einer der Leute gewesen sein, die versucht haben, Jett wiederzubeleben.  Bisher gibt es keine genauen Informationen, worum es bei der Erpressung ging.

Die beiden Familienanwälte Mike Ossi und Howard Butler haben sich in einer Stellungnahme zu der Erpressung geäußert, in der es Gerüchten zufolge um 20 Millionen Dollar gehen soll. “Bedauerlicherweise gibt es in einer Zeit von solch schrecklicher Trauer ein paar Individuen, die versuchen, falsche Behauptungen zu machen, in der Hoffnung, dass die Millionen Dollar verdienen. Wir werden das nie zulassen.

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Pleasent Bridgewater Bildmitte.