Mittwoch, 28. Januar 2009, 13:26 Uhr

Michael Jackson wegen "Thriller"-Video verklagt

Der ehemalige ‘King of Pop’, Michael Jackson, ist von dem Macher seines legendären ‘Thriller’-Videos verklagt worden. “American Werewolf”-Regisseur John Landis hatte seinerzeit im Auftrag der Pop-Ikone den Kurzstreifen im Werwolf-Stil gedreht, da er als Schöpfer des Horrorfim-Klassikers ‘American Werewolf’ als Meister seines Genres galt. Nun sehen der Filmemacher und der Musiker sich vor Gericht wieder, weil Jacko offenbar vier Jahre lang keine Autorenhonorare mehr gezahlt hat. Die beiden sollen angeblich 1983 einen Vertrag unterschrieben haben, aus dem hervorgeht, dass sie sich die aus dem Video herrührenden Einnahmen zu jeweils 50 Prozent teilen.

In den eingereichten Papieren beschuldigt Landis Jackson, sich “betrügerisch, böswillig und arglistig” verhalten zu haben. Der Sänger habe “in den vergangenen Jahren und früher” keine Buchführung über die mit dem Video erzielten Einnahmen ausgewiesen, und Landis die ihm zustehenden 50 Prozent einfach nicht gezahlt. In den Dokumenten wird der angeblich fällige Betrag nicht quantifiziert, genannt wird jedoch eine Million Dollar (755.000 Euro).

Der Anwalt des Filmemachers betont, der Schritt vors Gericht sei als letzte Möglichkeit geblieben, um das Geld endlich zu bekommen: “Ich verstehe einfach nicht, warum sie so mit der Firma von John Landis umgehen. Es ist eine dermaßen klar geregelte Sache. Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.” (BangMedia)