Donnerstag, 29. Januar 2009, 13:42 Uhr

Kelly Rowland trennt sich von Beyonces Vater

US-Sängerin Kelly Rowland hat ihrem Manager Mathew Knowles offenbar den Laufpass gegeben. Der Vater von Beyoncé Knowles, der sowohl die Soul-Diva, als auch ihre Schwester Solange managt, und früher die Fäden bei Destiny’s Child in Händen hielt, wird Kelly ab sofort nicht mehr vertreten. Allerdings ließen beide Parteien verlautbaren, dass sie “freundschaftlich” auseinandergehen.

In einer Stellungnahme erklärte die Sängerin: “Mathew Knowles hat einen positiven Einfluss auf meine Karriere gehabt. Unter seiner Führung war ich sehr erfolgreich – sowohl als Mitglied bei Destiny’s Child, als auch in meiner Solo-Karriere. Obwohl wir uns entschieden haben, uns beruflich zu trennen, bleiben die Familie Knowles sowie das Team von Music World Entertainment Teil meiner Familie.”

Auch aus einer von Knowles Senior veröffentlichten Stellungnahme ist kein böses Blut ersichtlich: “Nach einem sehr positiven Treffen zwischen Kelly Rowland und mir haben wir uns in Freundschaft geeinigt, unsere berufliche Beziehung zu beenden”, so der Promi-Vater schriftlich. “Als Künstlerin hat Kelly unglaubliches Talent, ich wünsche ihr nur das Beste. Wir stellen die Familie immer an die erste Stelle, und als Vater empfinde ich nur Liebe für Kelly.”

Doch ganz so, endgültig, wie es scheint, trennen sich die Wege der beiden dann doch wieder nicht. Knowles deutet auch an, dass es eine Wiedervereinigung von Destiny’s Child geben könnte. Wörtlich sagte er: “Meine Firma Music World wird weiterhin Destiny’s Child als Gruppe managen.”

Glaubt man allerdings der Gerüchteküche, war die Trennung zwischen Kelly und Mathew alles andere als freundschaftlich. Angeblich soll Rowland sich mit dem einstigen ‘Spice Girls’-Manager Simon Fuller getroffen haben. Daraufhin soll es einen Riesenkrach zwischen ihr und ihrem 58-Jährigen Manager gegeben haben.

Außerdem gab es Vermutungen, Kelly solle frustriert sein. Während ihre Karriere vor sich hindümpelt, feiert ihre einstige Kollegin Beyonce riesige Erfolge. Ein Insider verriet: “Uns wurde gesagt, dass Kelly wirklich bedrückt ist, dass sie in den USA nicht besser repräsentiert wird. Sie ist ein großer Hit in Europa, aber nicht in den USA.”

Kellys letzte Platte ‘Ms Kelly’ war 2007 in den USA auf den Markt gekommen. Vorher war der Termin mehrmals nach hinten verschoben worden, damit die LP sich nicht mit Beyonces Album ‘B’Day’ überschneidet. Als es dann schließlich auf den Markt kam, erreichte es gerade Mal Platz 6. Beyonce dagegen schaffte es direkt an die Spitze der Charts. (BangMedia)

Foto: SonyBMG