Ein Vater sieht rot: Filmemacher Guy Ritchie hat seiner Exfrau Madonna Berichten zufolge vorgeworfen, sie würde mit ihren sexy Fotos den Kindern schaden. In einer noch diese Woche erscheinenden Fotostrecke für das Magazin ‘W’ posiert die 50-Jährige lasziv mit dem brasilianischen Model Jesus Luz. Ihr Exmann Ritchie findet, die Popikone sollte Bilder dieser Art ihren drei Kindern zuliebe, in Zukunft nicht mehr machen.
Ein enger Freund des Regisseurs erklärt dazu: “Guy war von Madonnas kürzlichen Halbnackt-Fotos geschockt. Er hat ihr klar gemacht, dass sie damit die Kinder in der Schule vorführt. Dann hat er darüber gescherzt, dass sie so etwas eigentlich längst hinter sich haben sollte.” Die harte Rüge ging nicht spurlos an Madonna vorbei, weiß Ritchies Freund und verdeutlicht: “Madonna ist deswegen völlig zusammen gebrochen – nicht nur, weil sie sehr streng ist, was die Medien angeht, die ihre Kinder sehen dürfen, sondern auch, weil sie es hasst, wenn Guy Kommentare über ihre Arbeit als Künstlerin ablässt.”
Ein weiterer Streitpunkt zwischen den geschiedenen Eltern ist das Fernsehverhalten ihrer Sprösslinge: Madonna lässt Lourdes (12), Rocco (8) und David Banda (3) nicht fernsehen. Ritchie dagegen denkt, die drei sollten besser auf die Welt da draußen vorbereitet werden und dazu gehört nun mal auch das Fernsehen.
Sein Kumpel erzählt dem Magazin ‘Closer’: “Guy macht sich Sorgen darüber, dass seine Kinder nicht auf die Welt vorbereitet sind, wenn sie unter einer solch strengen Kontrolle aufwachsen – er will nicht, dass sie in einem Vakuum groß werden.”
Während die Popikone schlichtweg Verbote aufstellt, will Ritchie einen Diskurs fördern. Sein Bekannter weiß: “Guy hat Madonna gesagt, dass die Kinder mehr Freiheit brauchen, wenn sie Freunde besuchen. Wenn er weiß, dass die Kids fernsehen, kann er ihnen wenigstens dabei helfen, das Gesehene zu verstehen und zu diskutieren.” (BangMedia)
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Wo er Recht hat, hat er Recht. Madonna kennt für sich seine Grenzen, fordert aber strenge für die Kinder. Man sollte nur das von seinen Kindern verlangen, was man selbst zu geben bereit ist. Oder eben nicht.