Community: "Community" holt Star aus der "Daily Show"
Gerade einmal drei Tage ist es her, dass der Auftritt von drei neuen Gaststars bestätigt wurde, nämlich Michael Ironside, Travis Schuldt und Kirk Fox....
Samstag, 14. Februar 2009, 2:53 Uhr
Der Berliner Musiker Peter Fox gewann Freitagabend mit der Berlin-Hymne “Schwarz zu blau” den Bundesvision Song Contest. Fox setzte sich mit großem Abstand zur Konkurrenz durch. Damit kommt die Sendung im nächsten Jahr wieder aus Berlin. Auf den zweiten Platz kam Polarkreis 18 aus Sachsen. 2006 gewann Fox mit Seeed („Ding“)! „Wir kommen gerne wieder“. Den Gewinner bestimmten die Zuschauer per Telefon und SMS.
“Diese Veranstaltung ist wichtig. Es gibt nicht viele Möglichkeiten im deutschen Fernsehen, seine Musik zu
präsentieren. Umso mehr freue ich mich, hier heute die Nummer eins geworden zu sein”, jubelt Peter Fox nach der Show. Initiator Stefan Raab ist sicher: “Peter Fox ist spätestens seit seinem heutigen
Auftritt einer der größten Stars der deutschen Pop-Musik.” Herausragend wie der Auftritt des Siegers sind die Quoten der ProSieben-Show: 17,4 Prozent der 14- bis 49-jährigen Zuschauer singen vor den Bildschirmen mit. Stefan Raabs Sängerwettstreit ist das quotenstärkste Programm der Prime-Time. Insgesamt sehen
durchschnittlich 2,24 Millionen Zuschauer den Grand Prix der Bundesländer.
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Foto: ProSieben
Es ist ein eindrucksvoller Sieg, den sich Berlin in der Potsdamer Metropolis Halle sichert: Noch nie konnte ein Künstler beim “Bundesvision Song Contest” so viele Stimmen auf sich vereinen. Mit 174 Punkten für seine Hass-Liebeshymne auf seine Heimatstadt toppt Fox das Ergebnis der Premieren-Gewinner Juli. Die Hessen erreichten 2005 159 Punkte. Und erstmals gewinnt mit Berlin ein Bundesland zum zweiten Mal. 2006 hatte Fox mit seiner Band Seeed schon einmal den Wettbewerb für die Bundeshauptstadt gesichert. Ungewöhnlich: Gleich
sechs Länder geben nicht dem eigenen Vertreter, sondern Fox mit seinem 30-köpfigen Orchester in Affenmasken und vier Trommlern der US-amerikanischen Truooe “cold steal” die Höchstzahl von 12 Punkten.
Auf Platz zwei folgt mit Sachsens Vertreter Polarkreis 18 ein weiterer Favorit. Die ältesten Wettbewerber im Feld, die Heavy-Metal-Band Rage aus Nordrhein-Westfalen, können sich auf ihre in 25-jähriger Musikerkarriere erarbeitete Fangemeinschaft verlassen und holen sich Rang drei.
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Die Top Five:
Platz 1, 174 Punkte, Berlin: Peter Fox mit “Schwarz zu blau”
Mit 30-köpfigem Affen-Streich-Orchester und vier “cold steal”-Trommlern geht der Seeeed-Frontmann als letzter Act auf die Bühne – und bringt die Halle zum Kochen. Die Zugabe-Rufe der Fans werden erhört. Fox gewinnt und darf den Siegersong am Ende der
Veranstaltung gleich noch mal singen.
Platz 2, 131 Punkte, Sachsen: Polarkreis 18 mit “The Colour of Snow”
Der zweite Favorit des Abends hat sich für seinen Auftritt Unterstützung geholt. Musiker Sven Helbig arbeitete bereits mit den Pet Shop Boys zusammen, diesmal schneidert er Polarkreis 18 ein ausgefallenes Bühnenkonzept auf den Leib. Die Bandmitglieder sind in fünf überdimensionalen Glaskästen gefangen. Nur Sänger Felix hat Beinfreiheit und wirbelt beim extra für den “Bundesvision Song Contest” in deutsch eingesungenen Titel über die Bühne.
Platz 3, 112 Punkte, Nordrhein-Westfalen: Rage mit “Gib dich nie auf”
Extra für den “Bundesvision Song Contest” singen die Alt-Rocker erstmals auf deutsch. Seit 25 Jahren sind Rage im Geschäft. Und ihre Fans lassen die “Oldies” des Abends nicht im Stich. Bronze für ihr Heavy-Metal-Brett.
Platz 4, 103 Punkte, Baden-Württemberg: Cassandra Steen mit “Darum leben wir”
Die Soul-Sängerin verleiht ihrer Ballade einen leicht asiatischen Hauch. Mit riesiger, asiatischer Standpauke trommelt sich die Stuttgarterin auf Platz 4.
Platz 5, 73 Punkte, Hamburg: Olli Schulz mit “Mach den Bibo”
Der erste Mallorca-Hit, der von jemandem mit Schulabschluss geschrieben wurde – so Olli Schulz. Seine Tanzgruppe hat sich im Internet beworben und zeigt dem Publikum mit “Bibo”, “Ufo” und “Grobi” drei bislang unbekannte Tanzstile. Vom Auftritt seiner Laientanzgruppe ist Schulz begeistert: “Scheiß auf Performance, ich hab die besten Tänzer der Welt”, ruft er in die Kameras.


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