Montag, 02. März 2009, 10:43 Uhr

Heike Makatsch: "Ein Misserfolg erschüttert mich nicht"

In der Rolle der Hildegard Knef zeigt Heike  Makatsch in der Filmbiografie “Hilde” (Kinostart: 12. März) verblüffende Ähnlichkeit mit der großen Diva. Sie selbst sei allerdings trotz Starrummel wenig  divenhaft, verriet Makatsch im Interview mit der Frauenzeitschrift “FÜR SIE” (Ausgabe vom 3. März). “Ich kann mich glücklich schätzen, von Menschen umgeben zu sein, die verhindern, dass ich den Boden unter den Füßen verliere”, sagt die in Berlin lebende Schauspielerin. Vor allem ihre Familie sei ihr in dieser Hinsicht sehr wichtig.

.

Heike Makatsch am Samstag bei Thomas Gottschalk auf der Couch: Foto: ZDF/Carmen Sauerbrei

.

Anders als die Knef hat die 34-jährige auch keine größere Angst vor Ablehnung. “Natürlich freue ich mich, wenn meine Filme gemocht werden, doch ein Misserfolg erschüttert mich nicht sehr”, sagt
Makatsch. Solche Momente habe sie als Schauspielerin und Moderatorin schon zu oft erlebt, als dass sie an ihrem gesunden Selbstbewusstsein nagen könnten. “Die Selbstzweifel, die ich eventuell habe, plagen  mich nicht.”

Trotz Selbstvertrauen ist die 37-jährige allerdings niemand, die ständig neue Projekte in Angriff nimmt. “Ich bin kein Macher, was das angeht”, gesteht Heike Makatsch. “Ich warte lieber ab und hoffe, dass mich jemand auf mich zukommt.” Aus diesem Grund habe sie derzeit auch noch kein neues Projekt in Aussicht. “Dennoch bin ich entspannt – und mein Tochter freut sich, dass ich viel zu Hause bin.”