Freitag, 06. März 2009, 13:21 Uhr

Gloria Estefan sollte CIA-Spion werden

Die CIA hat offenbar versucht, US-Sängerin Gloria Estefan als Spionin für die eigene Sache zu gewinnen. Die auf Kuba geborene Sängerin spricht fließend Englisch, Französisch und Spanisch. Deshalb bot der amerikanische Geheimdienst ihr auch an, als Spionin aktiv zu werden. Nun gibt die Gesangsikone zu, dass es nur ihrer Mutter zu verdanken ist, dass sie sich nicht für ein Leben als Geheimagentin entschied.

Die 52-Jährige arbeitete zu dem Zeitpunkt als Zollbedienstete am Flughafen von Miami. Sie erzählt: “Sie bemerkten, dass ich als jemand von dort durchgehen könnte, ohne dass jemand etwas bemerken würde. Also ging die CIA auf mich zu und fragte mich, ob ich mich in ihrem Hauptquartier in Atlanta ausbilden lassen wollte.”

Die Sängerin des Hits ‘Turn the Beat Around’ entschied sich dann jedoch gegen das Angebot, weil ihre Mutter Gloria Senior Angst um das Wohlergehen ihrer Tochter hatte. Estefan denkt, dass ihre Karriere als Kopf der in den 80ern berühmt gewordenen Band Miami Sound Machine eine perfekte Deckung für ein Doppelleben als Agentin gewesen wäre.

In der TV-Show ‘Al rojo vivo con Maria Celeste’ scherzt sie: “Man weiß es nicht. Vielleicht traf ich ja die Entscheidung, es zu tun. Was ist ein besseres Cover, als eine Sängerin zu sein, die mit Präsidenten spricht, mit Königen spricht, und in der Nähe von Leuten lebt, zu denen sie Zugang haben wollen? Vielleicht bin ich es ja wirklich geworden, wer weiß?”

Der Vater von Estefan war ein Bodyguard des ehemaligen kubanischen Präsidenten Fulgencio Batistsa und wurde dort in den 50er Jahren inhaftiert. Anfang dieser Woche hatte die Chanteuse bereits bekanntgegeben, dass ihre anstehende Südamerika-Tournee ihre Letzte sein wird. (BangMedia)

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