Freitag, 06. März 2009, 21:02 Uhr

Rihanna: Familie will Chris Brown hinter Gittern sehen

Die Angehörigen von Pop-Sängerin Rihanna hoffen inbrünstig, dass Chris Brown ins Gefängnis muss.
Der 19-Jährige steht seit dem gestrigen Donnerstag offiziell wegen Körperverletzung und krimineller Bedrohung unter Anklage. Der innere Kreis der ‘Umbrella’-Interpretin betet, dass ihm die Höchststrafe von vier Jahren und acht Monaten blüht, sollte er verurteilt werden. Ein Verwandter erklärt dazu: “Es ist langsam höchste Zeit. Er muss ins Gefängnis. Er verdient jede Strafe, zu der er verurteilt wird.” Medienberichten zufolge soll Chris Rihanna gebissen, geschlagen und gewürgt haben, bis sie das Bewusstsein verlor. Vorangegangen war ein Streit zwischen den beiden im angemieteten silbernen Lamborghini des R’n’B-Stars.
Auch Rihannas Vater Ronald Fenty hat sich bereits zu dem Vorfall geäußert, und klargestellt, dass keine Strafe Chris’ Verhalten entschuldigen kann. Auf die Frage, was er von der offiziellen Anklageerhebung hält, antwortet Fenty: “Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll. Chris ist ein sehr talentierter Kerl. Ich glaube, dass er für Rihanna noch ein wenig zu unreif ist. Gerechtigkeit kann es in dieser Situation nicht geben. Er wird niemals den Schmerz fühlen, den sie gespürt hat. Ich halte nichts davon, Frauen zu schlagen. Ich hoffe, dass sich für beide das Beste ergibt. Ich bin weder glücklich noch traurig. Er befindet sich in den Händen des Gerichts. Lasst die Gerechtigkeit obsiegen.”
Fendy hatte seit dem Vorfall keinen regelmäßigen Kontakt mehr zu seiner Tochter, aber er beteuert, sie nach wie vor zu unterstützen. Im Gespräch mit dem Magazin ‘US Weekly’ erzählt er: “Ich komme nicht zu ihr durch. Auch ihre Mutter kommt nicht zu ihr durch, und ihr Bruder hat mir gesagt, dass sie ihre Mail-Adresse geändert hat. Jemand hat sie im Zangengriff. Ich fühle mich verloren. Ich bin für jeden einzelnen aus unserer Familie jederzeit da. Ich bin für jedes einzelne meiner Kinder jederzeit da. Rihanna bildet da keine Ausnahme. Jeden einzelnen von ihnen unterstütze ich.”
Auf die Frage, was er Chris gerne ausrichten würde, kontert er: “Ich würde Chris sagen: ‘Versuche das nie wieder, tue es nicht einmal in deinen Gedanken’. Die Vorstellung alleine verletzt und beunruhigt mich.”
Obwohl direkt nach dem Vorfall die Rede davon gewesen war, dass Rihanna und Chris sich getrennt hätten, wird nun vermutet, dass sie am vergangenen Wochenende in der Villa von P. Diddy in Miami geheiratet haben. Rihannas Pressesprecher haben die Behauptungen bislang weder bestätigt noch dementiert.