Mittwoch, 18. März 2009, 15:40 Uhr

Erstes "heterofreundliches" Hotel Deutschlands eröffnet

Deutschlands erstes schwules “Axel-Hotel” eröffnete gestern mit einer großen Party seine Pforten. “Heterofriendly” heißt es leicht provokant auf der Website des Hauses an der Stelle, wo sonst immer “Hunde Willkommen” steht. Die Hauptstadt Deutschlands ist nach Barcelona und Buenos Aires der dritte Standort eines Axel Hotels. Bei der Party zeigten sich die üblichen Verdächtigen der Szene: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (im Lederhöschen?) und die Schwulen-Ikone Kim Fisher. Der regierende Friseur Udo Walz kam mit Busenfreundin, dem Berliner Stylisten-Fossil Rene Koch. Es waren aber auch reichlich Transen jüngeren Datums unter den Eröffnungsgästen. Zurück aus der Gruft: 80er Jahre Schwulen-Diseuse Romy Haag.

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Foto: WENN

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Das neue Axel Hotel befindet sich im Stadtteil Schöneberg, im Herzen der schwulen Szene.  Bars und Restaurants, Buchläden, Discos und Kinos aber auch Modeläden befinden sich im Umfeld. Das Hotel soll 85 Gästezimmer mit gehobener Ausstattung haben. Kingsize Betten, Plasma-TV, iPod On Stage Lautsprecher, Zimmersafe und Zimmer Service, Wi-Fi Verbindungen im Haus gehören zur Ausstattung.

Auf sechs Etagen und einer Dachterrasse bietet das Haus ein Restaurant, eine Cocktail Bar, Sky Bar, einen Wellnessbereich mit Jacuzzi, Sauna und Terrasse und zwei Beauty Kabinen, sowie einen Veranstaltungsraum.

Der Besitzer und CEO des Axel Hotels, Juan P. Juliá Blanch, sagte: “Als ich auf der Suche nach einem geeigneten Standtort für unser drittes Hotel das erste mal nach  Berlin kam, ist mir aufgefallen, dass diese Stadt am ehesten mit dem Konzept des Axels in Übereinstimmung zu bringen ist. Berlin ist eine kosmopolitische Stadt, offen für neue Tendenzen, mit einem spektakulären schwulen Ambiente. Später kam ich mit Javier Val, einem der diesem Projekt zur Realität verholfen hat, nach Berlin zurück. Nachdem wir zusammen die Strassen der Stadt durchstreift hatten, kamen wir zu dem Ergebnis, dass Schöneberg der ideale Stadtteil für das Axel Hotel Berlin ist”.

Iñigo Hernández Tofé, spanischer Architekt und Projektentwickler des Axel Hotel Berlin erklärt: “Die Besondere Note ist eine optische Illusion, hervorgerufen durch die Reflektion einiger Teile  der Hotelfassade und einem Spiel von schwarzen und goldenen Farben, welche Schlichtheit und Eleganz repräsentieren“.