Mittwoch, 18. März 2009, 16:40 Uhr

Fritzl-Tochter heimlich im Gerichtssaal

Auch wenn der Gerichtssaal in St. Pölten am zweiten Tag vom Publikum geräumt wurde: Eine Zuschauerin gab es offenbar doch. Mit ihr hatte niemand gerechnet: Die Tochter von Josef Fritzl, die von ihm 24 Jahre im Verlies gefangen gehalten worden war und dort sieben Kinder zur Welt gebracht hatte, wollte den am Montag begonnenen Prozess mitverfolgen. Und sehen und hören, wie sich ihr Vater verantwortet.

Am zweiten, nicht öffentlichen Verhandlungstag – die Reporter und Kameraleute waren längst in sicherer Entfernung – soll die 42-Jährige im Morgengrauen vom Landesklinikum Mauer bei Amstetten heimlich ins Gericht gebracht worden sein. Um sich jenes Video anzuschauen, auf dem sie selbst zu sehen ist. Ihre Zeugenbefragung war vor dem Prozess für die Geschworenen aufgezeichnet worden, damit dem Opfer ein Auftritt vor Gericht erspart bleibt. Die ganze Geschichte: Mehr