Samstag, 21. März 2009, 9:06 Uhr

U2 sollen in Rente, wenn es am schönsten ist

U2-Drummer Larry Mullen Jr. will, dass die Band in Rente geht, solange ihre Karriere noch blüht. Mullen sieht die Tage von U2 gezählt und wünscht sich, dass er, Sänger Bono, Gitarrist ‘The Edge’ und Bassist Adam Clayton sich zurückziehen, bevor der Erfolg verebbt.

“Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir sagen: ‘Es ist Zeit zu gehen.'”, enthüllt der Musiker und verdeutlicht: “Ich würde das gerne tun, solange wir oben auf sind und immer noch Erfolge feiern – und nicht schon auf dem Weg nach unten sind. Das wäre einfach zu traurig. Mit Erfolg zu gehen, wäre ehrwürdiger.”

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A Portion Of West 53rd Street Is Temporarily Renamed U2 Way

 

Sollten seine Kollegen das anders sehen und die Jungs getrennt weiter machen, schließt Mullen eine Wiedervereinigung nicht aus. Der 47-Jährige betont: “Wir könnten in fünf Jahren zurückkommen und etwas zusammen um der alten Zeiten Willen machen. Das könnte ein wundervolles Ende für eine lange Karriere sein.” Was die Halbwertszeit einer Band angeht, macht sich der Trommler keine Illusionen. “Es kann nicht für immer so gehen. Das kann es einfach nicht”, stellt er klar.

Wie auch immer: Die Rente steht eigentlich noch nicht zur Debatte, denn U2 haben gerade erst eine Live-Tour angekündigt. Im ersten Schwung ihrer ‘360 Degrees’-Tour beglücken die Iren 14 europäische Städte. Kick-Off ist am 30. Juni im Nou Camp Stadion in Barcelona.

Der Name der Konzert-Reihe kommt nicht von ungefähr: Bono & Co werden dank eines innovativen Bühnenaufbaus bei ihren Shows von allen Seiten – also von 360 Grad – zu sehen sein.

Ein besondere Ehre erfuhr die Band kürzlich, als in New York eine Teil der 53. Straße nach der erfolgreichen Rockband benannt wurde. Das Ganze war jedoch nur auf eine Woche begrenzt und zielt auf die Promotion ihres letzte Woche erschienenen Albums “No Line On The Horizon” ab.