Samstag, 21. März 2009, 12:05 Uhr

Zum Tode von "Brian" (versehentlich mit der "Discovery" abgehoben)

Letzten Sonntag ist das Space Shuttle “Discovery” erfolgreich ins All gestartet. Bei der Auswertung der Videos vom Start entdeckten die NASA-Experten jetzt eine Fledermaus auf dem orangefarbenen Tank, die sich an die Außenseite der Raumfähre gekrallt hatte. Offenbar konnte das possierliche Tierchen nicht mehr fliegen und krallte sich kurz vor dem Start fest, nichts ahnend, dass es seine letzte Reise werden würde. Die US-Medien tauften den kleinen Kerl schnell Brian. Die NASA vermutet, dass Brian auf seiner Reise ins All bereits das Zeitliche gesegnet haben dürfte. Zunächst war man davon ausgegangen, dass Brian das Shuttle losläßt, sobald es in die Luft abhebt. Doch ein Fledermaus-Experte sagte nach dem Studium des Videos, dass Brian wohl einen gebrochenen linken Flügel und eine verletzte rechte Schulter hat.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des blinden Passagiers bildete sich bereits eine riesige Fangemeinde im Internet. Der Flug der Discovery mit sieben Mitgliedern unterwegs zur Internationalen Raumstation ISS soll 14 Tage dauern.

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So richtig abhängen geht halt nicht an einer Rakete: Einer von Brians Artgenossen. Fotos: NASA