Freitag, 03. April 2009, 0:31 Uhr

Brüno - vulgär und schockierend: Hier ist der erste Trailer

Ab 9. Juli gehts wieder rund. Sacha Baron Cohen aka Borat will als schwuler Österreicher Brüno wieder mal sein Kinopublikum schockieren. Seit gestern ist der erste offizelle Trailer der Krawallsatire online. Mit seinem homosexuellen Brüno – teils Model, teils Reporter des Österreichischen Jungenrundfunks (OJRF) – schickt der Comedy-Superstar eine seiner ersten Schöpfungen auf einen internationalen Parcours der Provokation. Wie Borat und Ali G ist auch Brüno ein erprobter Held in Cohens Repertoire und hat mit seiner freizügigen Art schon so manchen Puritaner oder Modeschöpfer in die Verzweiflung getrieben.

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Für sein erstes Kinoabenteuer lud er beispielsweise im konservativen Arkansas zum „Cage Fight” mit heißen Girls ein und schockierte dann die einigermaßen homophoben Gäste mit knutschenden Muskelmännern im Käfig, er mischte sich in Mailand mit einem Haufen alter Kleider am Leib unter die Models und stolzierte über den Laufsteg einer exklusiven Modenschau, er versuchte sich in Los Angeles hartnäckig an einem Interview über Schwulenrechte mit Arnold Schwarzenegger und er holte sich in Berlin im Club “Bangaluu” als geschmacksverirrter DJ eine ordentliche Packung Buhrufe ab.

Bewaffnet mit einem warmen Lächeln und einer flotten Zunge geht Brüno dorthin, wo es Spaß macht und manchmal auch ein bisschen wehtut. Er entlarvt die Doppelmoral unserer Gesellschaft, entblößt Absurditäten der Fashionistas oder tritt ignoranten Dummköpfen wirkungsvoll vors Schienbein. Begegnungen mit dem hemmungslosen Lümmel „Brüno” – eine unartige Satire und eine vergnügliche Stichelei in der Welt des schönen Scheins.