Mama Madonna lächelt sich tapfer durch London

Mittwoch, 8. April 2009, 11:01 Uhr

Nach dem Malawi-Desaster zeigt sich Popdiva Madonna auch gestern wieder mit ihrer Freundin Stella McCartney, Modemacherin und Tochter von Paul McCartney aus. Und das an zwei Abenden hintereinander! Montag weißgepunktet und Dienstagabend streng wie eine Religionslehrerin mit weißer Bluse und streng geschnittenem schwarzem Rock. Busenfreundin Gwyneth Paltrow dreht gerade “Iron Man 2″ in den USA und kann ihre älteste noch lebende Freundin deshalb nicht bespaßen. Madonna setzte für die Paparazzi dann auch nur ein halbherziges Lächeln auf. Der Schock, die kleine Chifundo Mery James nicht bekommen zu haben, steckt wahrscheinlich noch in den dürren Gliedern.

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Madonna und Stella McCartney beim Verlassen von “Cecconi´s” Restaurant in London Mayfair. Foto: WENN

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Die Sängerin schien zunächst ihr Dinner im Restaurant Cecconi’s im Londoner In-Viertel Mayfair zu genießen. Dann zeigte sie ihrer Freundin McCartney ein Bild der vierjährigen Mercy James und brach in Tränen aus. Die Musik-Ikone versucht zurzeit (scheinbar vergebens) das kleine malawische Mädchen zu adoptieren. McCartney tröstete den traurigen Star nach besten Kräften.

Ein Augenzeuge berichtet: “Madonna zeigte Stella stolz ein Bild von Mercy. Aber es war ihr einfach zu viel und die Gefühle überkamen sie. Stella sagte ihr, sie soll stark sein, und nahm sie in den Arm, während Madonna weinte.” Die Esseneinladung war eigentlich dazu gedacht, Madonna von ihrem Adoptions-Drama abzulenken. Da aber genau das Gegenteil eintraf, beendeten die Damen ihr Essen schnell.

Eine Freundin von Madonna unterstreicht, dass eine Niederlage Neuland für die erfolgsverwöhnte Entertainerin ist: “Die letzte Woche war eine der härtesten in ihrem Leben. Sie verlässt sich auf ihre Freunde, ihr zu helfen, das durchzustehen.” Um sich ein wenig abzulenken, hilft die Ärmste nun anderen armen Seelen: Die Pop-Oma spendete unglaubliche 380.000 Euro an die Opfer des Erdbebens in Italien. Die ’4 Minutes’-Interpretin verlangte, dass das Geld in Abruzzen, der Heimatgegend ihres Vaters Silvio Ciccone, eingesetzt wird.

In dem am vergangenen Montag geschehenen Erdbeben starben über 200 Menschen, tausende verloren ihre Häuser.

Übrigens: Angeblich wolle die Familie von Chifundo den Adoptionsantrag nun doch unterstützen. Der Richter lehnte die Übernahme des Mädchens angeblich ab, weil der leibliche Vater James Kambewa seine Tochter nun besser kennenlernen wolle. Die Familie erklärte unterdessen, James habe sich nie um die Chifundo gekümmert. Zudem kämen Zweifel auf, ob er überhaupt der Vater sei. Wann Madonna einen neuen Anhörungstermin bekommt ist noch nicht bekannt.


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