Mittwoch, 15. April 2009, 10:40 Uhr

Michael Jackson: Auktion abgesagt

Michael Jacksons (50) Privatbesitz aus der Neverland-Ranch kommt nun doch nicht unter den Hammer. Die Versteigerung der rund 1390 Memorabilia wurde nach einer Vereinbarung mit den Anwälten des Sängers abgesagt, teilte das Auktionshaus Julien’s in Beverly Hills mit. Jackson hatte versucht, die für kommende Woche geplante Versteigerung der Requisiten, darunter vergoldete Möbel, Kristallfiguren und Bronzestatuen und größerer Krtam aus seinem Vergnügungspark , gerichtlich stoppen zu lassen. Jacksons Produktionsfirma hatte den Auktionator Darren Julien im März verklagt, um die Versteigerung zu verhindern.

Dr. Tohme Tohme, Jacksons Manager, erklärt: “Es war ein Missverständnis. Es war sein privater Besitz. Er sollte nie verkauft werden.“ Unter den Gegenständen, die man auf seiner vor kurzem verkauften Neverland Ranch in Santa Barbara, Kalifornien, gefunden hatte, befanden sich ein Rolls Royce, ein einzelner kristallweißer Handschuh, den der Pop-Titan während des Musikvideos zu seinem Hit ‚Billie Jean‘ getragen hatte, und einige Bühnenoutfits. Ursprünglich sollte die Auktion am 22. April in einem Auktionshaus in Los Angeles stattfinden.

„Die Versteigerung wird nicht stattfinden“, bestätigt Darren Julien, Organisator des Verkaufs. „Wir wollten eine Vereinbarung mit Jackson ausmachen und wir haben heute eine geschlossen, die für beide Seiten akzeptabel und vorteilhaft ist.“

Julien soll die Auktion nach eigenen Angaben bis jetzt rund zwei Millionen Dollar gekostet haben, u.a. für das Fotografieren der Stücke und den Druck fünf hochwertiger Kataloge (siehe Fotos). Nach Schätzungen aus der Branche hätte die Versteigerung zwölf Millionen Dollar einbringen können. Nähere Einzelheiten der Einigung wurden nicht mitgeteilt.Die Auktion sollte vom 14.-25. April über die Bühne gehen.