Shia LaBeouf: Verletzte Hand bleibt irreparabel

Mittwoch, 15. April 2009, 13:19 Uhr

Hollywood-Schuckelchen Shia LaBeouf (‘Transformers’) hat enthüllt, dass er bleibende Schäden von einem Autounfall vor knapp einem Jahr davon getragen hat. Der 22-jährige verletzte sich seine Hand bei dem Crash im letzten Sommer und erklärt, dass sie auch nach mehreren Operationen nie wieder voll einsatzfähig sein wird.

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Shia LaBeouf walking with a cast on his hand

Auf die Frage, wie viel Mobilität er von seiner Hand erwarten kann, antwortet der Star trotzdem glücklich: “Ungefähr 80 Prozent. Ich werde wieder eine Faust machen können. Es gibt einen Fingerknöchel, den ich nie wieder bewegen können werde, aber das ist wahrscheinlich der einzige dauerhafte Schaden – außer den Narben.”

Bis zur völligen Genesung dauert es aber noch eine Weile. LaBeouf beschreibt, wo er steht: “Ich hatte gerade die dritte Operation. Mein Mittelfinger ist immer noch so krumm wie eine Banane, den müssen sie noch strecken und eine Schraube hinein basteln. Sie haben ein bisschen Knochen aus meiner Hüfte geschabt und daraus einen Knochen für meinen Finger geformt.”

Nach seinem Unfall in West Hollywood weigerte sich der Star, einen Alkoholtest abzulegen und wurde prompt wegen Alkohol am Steuer verhaftet. Im Januar entzog ihm das Gericht in Los Angeles der Führerschein für ein Jahr, weil er sich immer noch weigerte, ins Röhrchen zu pusten.

Letztendlich wurden weitere Ermittlungen gegen den 22-Jährigen eingestellt, weil bewiesen werden konnte, dass LaBeouf keine Schuld an dem Knall trug: Ein anderer Fahrer war bei rot über die Ampel gebrettert und hatte den Unfall ausgelöst.

Der Crash passierte während der Dreharbeiten zum zweiten Teil von ‘Transformers’. LaBeouf gesteht, dass die Rückkehr ans Set eine der schwierigsten Dinge war, die er je durchstehen musste. In einem Interview mit dem Boulevard-Blatt ‘Entertainment Weekly’ erklärt der Darsteller, dass die Verletzung sich sowohl auf sein Privatleben, wie auf seine Arbeit auswirkt: “Es ist schwer, überhaupt etwas zu tun. Es ist schwer, deine Jeans zuzuknöpfen oder dir die Zähne zu putzen – ganz zu schweigen davon, von einem dreistöckigen Haus zu springen. Der Film war das körperlich Anstrengendste, was ich je tun musste und ich musste es mit einer gebrochenen Hand tun. Das war das Härteste, was ich je durchstehen musste.”

Zum Glück gibt es auch in Hollywood noch echte Männerfreundschaften und so verdankt LaBeouf es seinem ‘Indiana Jones’-Co-Star Harrison Ford, dass er heil aus dieser Krise rauskam. Er erinnert sich: “Harrison rief mich an und fragte, ob ich OK sei. Und ich meinte: ‘Klar, mir geht’s gut.’ Da sagte er: ‘Nun, du musst zurück an die Arbeit.’ Ich dachte, er scherzt, aber er meinte nur: ‘So läuft der Hase nun mal.’ Also ging ich wieder an die Arbeit. Hollywood wartet auf niemanden.” (BangMedia)

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