Mittwoch, 15. April 2009, 18:55 Uhr

Tori Spelling geht nicht auf die Spielchen ihrer Mutter ein

Sie hält ihr Familienleben lieber privat: Schauspielerin Tori Spelling hat den emotionalen offenen Brief nicht gelesen, den ihre Mutter im Internet veröffentlicht hat. In den Schreiben bittet Candy ihre Tochter um eine Versöhnung, doch Spelling kennt die Zeilen nicht. “Ich habe es nicht gelesen”, stellt der ehemalige Teenie-Star klar und ergänzt: “Ich fühle mich ein wenig ratlos. Sie hat keinen Kontakt zu mir aufgenommen – obwohl sie das jederzeit könnte. Privat.”

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Die verzweifelte Mutter enthüllte kürzlich, sie habe weder eine enge Beziehung zu ihrer berühmten Tochter, noch zu ihrer 10 Monate alten Enkelin Stella. Auf ihrer Webseite wendete Candy sich am vergangenen Montag direkt an Spelling: “Ruf mich an, schreib mir oder schicke eine SMS… Ich will eine Beziehung zu dir und meinen Enkelkindern.”
Spelling und ihre Mutter leben seit dem Tod von Familienoberhaupt Aaron Spelling 2007 im Streit. Tori hatte erwartet, einen großen Anteil des 380 Millionen Euro umfassenden Vermögens zu erben, ihre Mutter aber gestand ihr lediglich 600.000 Euro zu.
Inzwischen lebt Spelling zusammen mit ihrem Mann Dean McDermott und ihren Kids Stella und Liam (2) und lässt verlauten, dass sie nicht vorhabe, ihre Mutter aus ihrem Leben zu verbannen.
Die Aktrice betont: “Es gibt kein böses Blut. Wir passen einfach nicht zusammen. Es ist nicht so, dass wir nicht miteinander reden, nur eben in letzter Zeit nicht. Ich liebe meine Mutter und habe sie immer geliebt. Und zweifelsohne liebt sie mich auch.” Anders als ihre Mutter wählt Spelling ein Interview, um sich der alten Dame zu nähern. Sie erklärt offen: “Ich schließe sie keineswegs aus. Sie ist herzlich dazu eingeladen, in unserem Leben präsent zu sein. Sie weiß, wo sie mich erreicht, sie weiß, wo ich lebe.”
Neben dem Stress mit ihrer Mutter muss sich die 35-Jährige gegen Gerüchte um eine angebliche Essstörung zur Wehr setzen.
Die Fotos, die sie alarmierend dünn zeigen, kommentiert Spelling genervt: “Mein Gott, ich habe keine Essstörung! Ich erkenne an, dass ich auf diesen Bildern dünn aussehe. Ich hab’s kapiert.” Die purzelnden Pfunde schiebt sie – wie könnte es auch anders sein – auf ihren stressigen Alltag. “Ich will zwar nicht noch mehr Gewicht verlieren, aber ich ernähre mich gesund. Ich lebe einfach ein verrücktes Leben”, sagt Spelling und verdeutlicht: “Ich bin die Erste, die gesteht, manchmal keine Zeit zu haben, um mich hinzusetzen und eine ausgewogene Mahlzeit zu mir zu nehmen.” (BangMedia)