Freitag, 24. April 2009, 11:00 Uhr

Scheidungskrieg: Mel Gibson wird von seinen Kindern gemieden

Jetzt hängt der Haussegen erst richtig schief: Mel Gibson wird von seinen sieben Kindern gemieden. Diese sind nach der Trennung Gibsons von seiner Frau Robyn Moore Gibson so wütend auf ihren Erzeuger, dass sie jeglichen Kontakt mit ihm abgebrochen haben.

Eine Nachbarin der Familie verrät: “Die Kinder sind total wütend über das Ehe-Aus ihrer Eltern. Momentan redet keiner von ihnen mit ihrem Vater. Sie sind sehr aufgebracht.”

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Seitdem der 53-jährige ‘Braveheart’-Star diesen Monat die Trennung von seiner Frau nach 28 Ehejahren bekannt gab, wurde ihm eine Reihe von Affären nachgesagt, unter anderem mit der russischen Sängerin Oksana Grigorieva – der Ex-Freundin des ehemaligen ‘James Bond’-Darstellers Jeremy Dalton, die außerdem bei Gibsons Produktionsfirma ‘Icon’ unter Vertrag steht.

Ein Insider enthüllt dazu: “Das ist nicht das erste Mal, dass Mel gestreunt hat, aber dieses Mal konnte Robyn einfach nicht mehr wegschauen. Mel hat Oksana sogar ein eigenes Liebesnest in Sherman Oaks, Kalifornien, hergerichtet.”

Der streng katholische Schauspieler ist so erpicht auf eine schnelle Scheidungsprozedur, dass er sich sogar schon an die höchste Instanz, den Vatikan, gewandt hat, um eine Annullierung der Ehe zu erreichen. Diese Bitte soll ihm aber abgeschlagen worden sein.

Unter amerikanischem Recht steht Robyn, die Gibson 1980 nach seinem Leinwand-Erfolg ‘Mad Max’ heiratete, die Hälfte seines rund 717 Millionen Euro umfassenden Vermögens zu. Das beinhaltet nicht nur Bargeld, sondern auch eine katholische Kirche im Wert von ungefähr 29 Millionen Euro, eine Privatinsel in Fiji, eine Ranch in Costa Rica und mehrere Anwesen in Malibu.

Das bald geschiedene Paar unterzeichnete damals keinen Ehevertrag, doch Gibson scheint es auf die leichte Schulter zu nehmen. “Zweifellos wird Robyn die Hälfte von Mels Vermögen bekommen, aber er tut so, als würde es ihn nicht kümmern”, berichtete ein Alleswisser der ‘Chicago Sun Times’ und erklärt: “Er fragte mich einmal: ‘Wie viele Millionen muss man haben, um sich sicher zu fühlen? Sobald man die 100 Millionen Dollar überschritten hat, ist es einfach nur noch eine Menge sich stapelndes Papier.'”