Mittwoch, 29. April 2009, 14:56 Uhr

Muß John Travolta vor Gericht?

Hollywoodstar John Travolta muss vielleicht vor Gericht gegen zwei Erpresser aussagen. Laut der Anklage versuchten der Sanitäter Tarino Lightbourne (47) und die ehemalige Senatorin Pleasant Bridgewater (49) den trauernden Hollywoodstar nach dem Tod seines Sohnes Jett (16) um 25 Millionen Dollar (knapp 19 Millionen Euro) zu erpressen. Bridgewater muss sich wegen Beihilfe zu Erpressung verantworten, während Lightbourne versuchte Erpressung vorgeworfen wird.

Beide hatten scheinbar behauptet, sie seien in Besitz von belastendem Material in Zusammenhang mit dem plötzlichen Tod des Teenagers. Für ihr Schweigen wollten sie sich hoch bezahlen lassen.
Die Verteidigung hat 21 Tage Zeit, um zu entschieden, ob sie die zu Protokoll gegebenen Alibis einreichten oder ob sie Zeugen vorladen will.
Travoltas Sprecher hat noch nicht bestätigt, ob der Schauspieler tatsächlich vor Gericht erscheinen wird oder ob er und seine Frau Kelly Preston überhaupt auf die Bahamas reisen werden, um dem Prozess beizuwohnen.
Auch der Bürgermeister Obie Wilchcombe, ein guter Freund der Travoltas, muss voraussichtlich vor Gericht aussagen. Auch er stand zunächst unter dem Verdacht der Erpressung, wurde aber schon bald in allen Punkten frei gesprochen.
Die Angeklagten Lightbourne und Bridgewater wurden nach der Zahlung von 38.000 Euro Kaution auf freien Fuß gesetzt. Am 21. September beginnt der Prozess gegen sie. Bis dahin muss sich Lightbourne jeden Tag bei der örtlichen Polizei melden. Gerüchten zufolge basierten die Erpressungsversuche auf einem Foto von Jett, aber die Behörden schweigen sich dazu aus. (BangMedia)