Morgen wird´s wieder spannend in Malawi. Dann findet vor einem Gericht der Hauptstadt Lilongwe eine weitere Anhörung im Adoptionsfall Chifundo Mercy James statt. Madonna wird am Montag allerdings nicht in Malawi erwartet. Möglicherweise macht ihr der Vater des kleinen Mädchens jetzt einen Strich durch die Rechnung. James Kambewa behauptet, er sei der biologische Vater von Chifundo und obwohl er sein Kind noch nie gesehen hat, sondern nur in Zeitungen und im Fernsehen, will er nun offenbar das Sorgerecht erstreiten. “Sie ist meine Tochter, sie ist mein Blut”, erklärte der 24-jährige am Donnerstag. In einem Interview mit dem US-Sender CBS, das morgen am Tag der zweiten Anhörung ausgestrahlt werden soll, sagte Kambewa: “Ich will auf sie aufpassen, und ich bin dazu fähig, auf mein Baby zu achten. Mercy ist eine aus Malawi, so will ich sie - als ein Malawianerin, die mit unserer Kultur aufwächst.”

James Kambewa habe Anwälten einen Brief geschrieben, womit er eine gerichtliche Verfügung erlangen wolle, dass die US-Sängerin die Vierjährige nicht zu sich holen darf. “Madonna ist keine Vorbild-Mutter. Ich habe sie in Videos gesehen und sie zeigt wenig Moral”, zitierte unterdessen die “Daily Mail” Kambewa. Die Mutter des Mädchens war kurz nach der Geburt gestorben, Mercy lebte deshalb im Waisenhaus. (SplashNews)
Leihmutter-Zwillinge dürfen nach Deutschland…
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