Kiefer Sutherland schlägt zurück

Dienstag, 12. Mai 2009, 18:15 Uhr

Brutal, aber ehrlich: Schauspieler Kiefer Sutherland weist nach seinem angeblichen Angriff auf Modemacher Jack McCollough ein “Fehlverhalten” von sich. Der ’24′-Held soll dem Designer auf einer Party letzte Woche in New York eine dermaßen harte Kopfnuss verpasst haben, dass dessen Nase brach.

Jetzt veröffentlichte Sutherlands Anwalt Michael C. Miller ein Statement, in dem er sagte, dass nicht Sutherland der Bösewicht sei, sondern McCollough selbst.

Kiefer Sutherland departed his West Village residence en route to NYPDs 1st Precinct

“Wir ärgern uns über die falschen und eigennützigen Informationen, die über Kiefer Sutherland und die Ereignisse vom letzten Montag (04.05.2009) kursieren. Wir sind uns allerdings sicher, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft von Manhattan und der New Yorker Polizei ergeben werden, dass Kiefer Sutherland weder der Impulsgeber, noch der Übeltäter bei diesem Vorfall gewesen ist.”

Weitere Details will der Hollywoodler während der laufenden Ermittlungen nicht preisgeben, doch er steht wegen Körperverletzung unter Anklage.

Sutherland wird vorgeworfen, McCollough angegriffen und die Nase gebrochen zu haben, nachdem McCollough angeblich die Schauspielerin Brooke Shields zu Boden geschupst hatte.

Shields dementierte zunächst eine Verwicklung in den Vorfall, gab aber inzwischen bekannt, mit McCollough “zusammengestoßen” zu sein.

In einer von ihr veröffentlichten Erklärung heißt es: “Während der Party stieß sie mit Jack McCollough zusammen und Kiefer Sutherland machte sich Sorgen. In ihrer Gegenwart verhielt sich Sutherland stets wie ein Gentleman. Sowohl Jack, als auch Kiefer, sind Freunde von Frau Shields und ihr tut die ganze Situation schrecklich leid.”

Über vorangegangene Statements heißt es: “Es wurden eine Vielzahl von Erklärungen veröffentlicht, die weder autorisiert, noch wahr sind. Diese Statements sind offensichtlich von jenen gemacht worden, die nicht auf der Party waren und ihre Sicht der Dinge verbreiten wollten.”

Sutherland ist ein alter Hase im Gerichtssaal: 2007 wurde er wegen Trunkenheit am Steuer für 48 Tage in Gefängnis geschickt. Er ist immer noch auf Bewährung in Los Angeles. (BangMedia)

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