Eurovision Song Contest: ARD buhlt seit einem Jahr um Stefan Raab

Donnerstag, 21. Mai 2009, 20:59 Uhr

Die ARD setzt beharrlich auf eine Kooperation mit ProSieben und Entertainer Stefan Raab beim Eurovision Song Contest. „Wir sind zuversichtlich, die offenen Fragen zeitnah klären zu können“, sagte die Sprecherin der ARD-Programmdirektion, Silvia Maric, in München dem Nachrichtenportal der WAZ-Mediengruppe, DerWesten.de. „Seine Musikkompetenz und seine hohe Professionalität sind unbestritten“, betonte sie. Das Erste verhandelt dem Bericht zufolge schon seit einem Jahr mit dem TV-Total-Moderator und seinem Haussender ProSieben über einen Neustart beim Eurovision Song Contest.

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Ursprünglich wollten die ARD und ProSieben ihre Zusammenarbeit bereits am Montag dieser Woche bekannt geben. Offenbar sorgen aber Unstimmigkeiten innerhalb des öffentlich-rechtlichen Senderverbundes für eine Terminverschiebung. Aber eine Einigung stehe offenbar unmittelbar bevor. Beim Ersten gehen Ängste um, dass die ARD bei dem Deal mit ProSieben benachteiligt werde. Das Horror-Szenario für die ARD sähe dann demzufolge so aus: Raab zieht die Vorauswahl wie bei seinem “Bundesvision Song Contest” erfolgreich durch. Und für die ARD mit ihrem durchschnittlich deutlich älteren Publikum bleibt am Ende nicht viel übrig.

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