Community: "Community" holt Star aus der "Daily Show"
Gerade einmal drei Tage ist es her, dass der Auftritt von drei neuen Gaststars bestätigt wurde, nämlich Michael Ironside, Travis Schuldt und Kirk Fox....
Mittwoch, 27. Mai 2009, 13:40 Uhr
Ein jahrelanger Rechtsstreit ist zu Ende. Der Horror-Film “Rohtenburg” mit Hollywoodstar Thomas Kretschmann darf nun doch in den deutschen Kinos laufen. Die Handlung ist an das Leben des 2006 zu lebenslanger Haft verurteilte Armin Meiwes angelehnt. Der damals 41-jährige Meiwes aus dem hessischen Rotenburg hatte am 10. März 2001 einen 43-jährigen Berliner Ingenieur auf dessen Wunsch erstochen, die Leiche zerstückelt, portionierte und das Fleisch teilweise gegessen. Das alles filmte er mit einer Videokamera. Nach Hinweisen eines Internet-Users begann das Bundeskriminalamt gegen Meiwes zu ermitteln, der dann im Dezember 2002 festgenommen wurde und ein umfassendes Geständnis ablegte. Brandes unterhielt sich offenbar mehrfach mit Prostituierten in Berlin über Verstümmelung und Kannibalismus und wollte offenbar vollständig „verschwinden“. Er forderte angeblich Meiwes auf, seine Knochen zu zermahlen und zu vernichten. Brandes wünschte angeblich, dass die Erinnerung an ihn ausgelöscht werde. Den bereits für das Frühjahr 2006 geplanten Kinostart hatte Meiwes bislang mit juristischen Mitteln verhindert.

Der BGH entschied, zwar könne der “Real-Horrorfilm” Meiwes als Person erheblich belasten, weil er die Tat auf stark emotionalisierende Weise erneut in Erinnerung rufe. Nach Abwägung zwischen seinen Rechten und der Kunst- und Filmfreiheit müsse das Persönlichkeitsrecht jedoch zurückstehen. Der Spielfilm enthalte keine Verfremdungen oder Entstellungen und stelle den “Achtungsanspruch des Klägers als Mensch” nicht infrage.
Nach über 350 Musik-Videos und unzähligen Werbefilmen drehte Martin Weisz den Film als sein Spielfim-Debüt, der 2007 auf dem Index landete. Dadurch wurde Hollywood auf den Berliner Regisseur aufmerksam, und Wes Craven erlaubte ihm, sein frühes Splatter-Movie “The Hills Have Eyes 2″ von 1977 nochmal neu zu drehen.
In dem Horrorfilm „Cannibal – Aus dem Tagebuch des Kannibalen“ von Marian Dora wird exakt dieselbe Tat dargestellt und zeigt die Verstümmelung und die Schlachtung sehr deutlich.
Fotos: Senator


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