Montag, 08. Juni 2009, 11:21 Uhr

Christian Bale nimmt gerne Rollen an, von denen andere abraten

Christian Bale macht oft das Gegenteil von dem, was man ihm rät – zum Beispiel Rollen annehmen, von denen ihm abgeraten. Der Star aus ‘The Dark Knight’ war zunächst abgeneigt die Rolle des John Connor im neuen Actionstreifen ‘Terminator: Die Erlösung’ zu übernehmen. Als man ihm jedoch davon abriet, wurde das Filmangebot plötzlich äußerst interessant für ihn. “Ich bin unglaublich stur”, gesteht Bale. “Bei ‘Terminator’ hatte es etwas damit zu tun, dass Leute mir sagten, ich solle es nicht tun.”

Diese Erfahrung hat der Extrem-Darsteller schon öfter gemacht. Er erinnert sich: “Mit ‘American Psycho’ war es dasselbe. Das Gleiche wurde mir bei ‘Der Maschinist’ eingeredet. Dann gab es Leute, die noch weiter gingen und meinten: ‘Nein, du bist zu gut, um bei einem ‘Terminator’-Film mitzumachen'”
Argumente wie diese lässt Bale nicht gelten. “So erlesen bin ich nun auch wieder nicht”, unterstreicht er und betont: “Ich liebe gute Actionfilme, in denen es darum geht Adrenalin bei einer Menschenmenge erzeugen, die das genießt, wofür die große Leinwand erfunden wurde.”
Trotz seines weltweiten Erfolgs erklärt Schauspieler, der als nächstes mit Johnny Depp in der Literaturverfilmung ‘Public Enemies’ zu sehen sein wird, dass er seine Filmkarriere nicht großartig durchplant.
“Ich bin die am wenigsten strategische Person, die es gibt”, verrät er im Gespräch mit der irischen ‘Independent’. “Ich bin eher kurzsichtig, wenn es darum geht eine Sache anzugehen. Ich mache Filme nur, weil ich es mag etwas zu tun, das mir erlaubt ins Extreme einzutauchen und obsessiv sein zu können und von Menschen umgeben zu sein, die – wenn sie auf Hochtouren laufen – gleichgesinnt und obsessiv sind und sich auch unglaublich vertiefen. Ich habe nie erwartet, dass jemand mir Filme wie ‘Terminator’ oder ‘Batman’ anbieten würde. Es war nie Teil meiner Vorstellungen, aber ich mag die Gelegenheit sie auszuprobieren und sie so anzusehen wie jeden anderen Film, den ich gerne machen würde, und die oft überhaupt kein großes Publikum haben.” (BangMedia)