Dienstag, 09. Juni 2009, 17:08 Uhr

Ex-Frau bezeichnet David Carradine als "abartig"

David Carradines Ex geht nicht von einem Sex-Unfall aus. Gail Jensen, Nummer Drei unter Carradines Exfrauen, gab zu, dass der 72-jährige Hollywoodstar zwar auf seltsame Fesselspielchen stand, aber sich nie selbst strangulierte, um seine sexuelle Erregung zu steigern.
So sagte sie in einem Interview: “David war schon seltsam. Er mochte es, gefesselt zu werden. Manchmal erwischte ich ihn, wie er sich selbst gefesselt hatte. Dann sagte ich: ‘Oh mein Gott, David, meinst du das ernst?’ und ging erschrocken davon.
“Ich überließ ihn meistens sich selbst. Er stand schließlich auf diese Fesselspiele! Und er konnte sich auch richtig fesseln. Oft plante er die verschiedenen Szenarien lange im voraus. Dann ging er in einen Eisenwarenladen und kaufte sich das Zeug. Aber es war nie sexuell und gewürgt hat er sich auch nie.”

Die Leiche des “Kill Bill”-Stars  wurde letzten Donnerstag (04.06.09) in der Suite seines Hotels in Bangkok gefunden. Der Tote hing mit Schlingen um Hals und Genitalien nackt im Garderobenschrank. Die Behörden gingen zunächst von Selbstmord aus.   Mittlerweile sind zahlreiche Theorien im Gespräch. Unter anderem wird davon ausgegangen, dass der Tod des Schauspielers ein “autoerotischer Unfall” war:  Um die sexuelle Erregung zu steigern, führte er seinem Gehirn durch Strangulieren einen Sauerstoffmangel zu.
Seine Familie behauptet derweil, dass er dem Attentat einer geheimen Kung Fu-Sekte zum Opfer fiel, weil er angeblich versuchte ihre dunklen Machenschaften aufzudecken.
Die vierte Ehefrau des Darstellers, Marina Anderson glaubt nicht an ein Mordkomplott. Sie berichtete, dass Carradine oft perverse Sex-Praktiken ausübte, die Anderson zufolge auch zum Tod führen könnten.
Berichten zufolge bat die Familie des Verstorbenen jetzt das FBI (Federal Bureau of Investigation), Spezialagenten nach Thailand zu schicken, um den Fall endgültig aufzuklären.
Der thailändische Polizeichef Amnuay Nimmano hat den amerikanischen Einsatzkräften seine Hilfe bei der Untersuchung des Falls angeboten: “Falls das FBI helfen will,  werden wir so gut es geht, zusammen arbeiten. Wir haben nichts zu verheimlichen.”
Die Leiche von David Carradine ist gestern nach Los Angeles überführt worden. Bevor der Schauspieler seine letzte Ruhe findet, wird noch eine zweite Autopsie durchgeführt.
Die Ergebnisse der ersten Autopsie werden innerhalb der nächsten drei Wochen aus Thailand erwartet. (BangMedia)