Donnerstag, 11. Juni 2009, 23:32 Uhr

Heather Mills wehrt sich gegen Verleumdungen auf Wikipedia

Heather Mills hat die schweren Vorwürfe, sie habe nicht die gesamte Gage aus der Show ‚Dancing With The Stars’ gespendet, von sich gewiesen. Das Ex-Model schwört, ihr gesamtes Honorar aus ihrem Auftritt 2007 in der US-amerikanischen Talentshow an ‚Viva!’ (‘Vegetarians International Voice for Animals’) gespendet zu haben. Sie beteuert, das Geld nicht angerührt zu haben. In ihrem Twitter-Blog machte sich die Ex von Sir Paul McCartney Luft: „Lieber Roger Freedman von der Huffington Post, nehmen Sie endlich ihre Lügen aus Wikipedia raus. Ich habe alles, was ich bei Dancing With The Stars erhalten habe, an Viva! gegeben und nicht selbst behalten.“

 

Die Online-Enzyklopädie ‚Wikipedia’ hatte den ‚Huffington Post’-Journalisten Roger Friedman zitiert, der die 41-jährige Tierschützerin beschuldigte, weniger als die Hälfte der 130.000 Euro-Gage an ‚Viva!’ gespendet zu haben. Anscheinend löste das Heathers Wutausbruch aus.

Im ‚Wikipedia’-Artikel steht: „Nach sechs Wochen schied Heather am 24. April 2007 aus der Show aus und hat 60.000 Euro ihrer 130.000 Euro-Gage an ‚Viva!’ gespendet, obwohl sie im Voraus angab, ihre gesamte Gage an die Tierschutzorganisation zu spenden.“ Nachdem Heather damals aus ‚Dancing With The Stars’ herausgewählt wurde, freute sie sich noch: “Ich habe unserer Organisation ein Vermögen eingebracht. Damit können tausende Tierleben gerettet werden!“ Es ist nicht das erste Mal, dass Heather Mills, die 1993 ihr linkes Bein nach einem Motorradunfall verlor, beschuldigt wird, Geld unterschlagen zu haben.

Bereits 2006 beteuerte sie, “den Großteil” ihrer 28,5 Millionen Euro Scheidungsabfindung, die sie von Ex-Mann Paul McCartney erhalten hatte, an ‚Adopt-A-Minefield’ zu spenden. Die Organisation, die Landminen beseitigt und Opfer unterstützt, sagt allerdings, dass dieses Geld nie angekommen sei.

Vor kurzem sagte die blonde Britin noch: „Ungefähr 80 Prozent meines Einkommens gehen an wohltätige Zwecke.“ Heather behauptete auch, dass ihr Vorhaben, für ein Computerspiel zu werben und die Einkünfte dann für wohltätige Zwecke zu spenden, von den Herstellern abgelehnt worden sei: „Mir wurde von einer vermögenden Computerspiel-Firma angeboten, für ein Computerspiel zu werben, in dem es um Amputierte mit bionischen Kräften geht. Ich sagte zu – unter der Bedingung, dass dieses Unternehmen eine gewisse Summe für wohltätige Zwecke spenden müsse. Die knauserige Firma hat daraufhin wegen des gemeinnützigen Aspekts abgelehnt. Scheint so, als wollten sie nur ausbeuten und nichts abgeben.“