Freitag, 12. Juni 2009, 15:30 Uhr

David Carradine: Sein Tod war kein Selbstmord

Jetzt ist es offiziell: ‘Kung Fu’-Legende David Carradine hat keinen Selbstmord begangen.Eine zweite Autopsie, die an dem aus ‘Kill Bill’ bekannten Darsteller durchgeführt wurde, hat ergeben, dass der Star sich nicht – wie bisher vermutet – das Leben genommen hat. Letzte Woche wurde Carradine nackt und gefesselt in einem Schrank hängend in seinem Hotel in Bangkok gefunden.  Trotzdem konnte der Gerichtsmediziner nicht eindeutig sagen, woran der Star gestorben ist. Dr. Michael Baden erklärt: “Die Autopsie-Ergebnisse und die Beweise, die wir darüber hinaus gefunden haben, beweisen, dass Herr Carradine sich nicht das Leben genommen hat. Um zu einem endgültigen Ergebnis zu kommen und die Todesursache festzustellen, müssen wir auf weitere Informationen, wie die Beweisstücke vom Tatort, die Labor-Ergebnisse und die toxikologischen Befunde, aus Thailand warten.”

Die thailändischen Behörden hatten erklärt, der Schauspieler hätte Selbstmord begangen. Schnell wurden Berichte laut, Carradine sei im Zuge eines Liebesspiels gestorben, da ein Seil um seine Hände, sein Genick und seine Genitalien geschlungen war.
Der Bruder des Verstorbenen, Bruce, betonte immer wieder, dass Carradine sich nicht das Leben genommen haben kann.
“Es ist zwar traurig, aber ich bin froh, dass bestätigt wurde, dass David sich nicht umgebracht hat”, sagt der Mann der Presse. “Ich habe niemals daran geglaubt, dass er sich das Leben genommen haben soll – dazu war er zu lebensfroh.”
Keith und Robert Carradine, die zwei restlichen Brüder des ‘Kung Fu’-Helden’, bedankten sich gestern, 11. Juni, bei der Öffentlichkeit für die Unterstützung und erbaten sich gleichzeitig Privatsphäre.
“Es ist ein niederschmetternder Verlust für unsere Familie”, sagte Keith mit schwerer Stimme. “Wir bedanken uns für das Mitgefühl das von überall auf der Welt auf uns hereinbricht. Wir möchten der Regierung in Thailand und der Polizeistation Lumpini in Bangkok unsere Dankbarkeit für ihre Unterstützung und Hilfsbereitschaft aussprechen. Und auch der amerikanischen Botschaft gilt unser Dank.”
Robert ergänzte: “Bis alle Ergebnisse der Untersuchung feststehen, möchten wir devot um die Erlaubnis bitten, unseren geliebten Bruder, Ehemann und Vater, Großvater und Urgroßvater in Frieden und Ehre zu begraben. Wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind und die Ergebnisse feststehen, werden wir sie bekannt geben. Dank für Ihr Verständnis während dieser entsetzlich schmerzhaften Zeit.”
Über die geplante Beerdigung ist nichts bekannt, aber angeblich soll sie schon morgen, 13. Juni, in Kalifornien stattfinden. (BangMedia)