Madonna-Adoption: Montag wird Mercy-James abgeholt

Sonntag, 14. Juni 2009, 18:07 Uhr

Nachdem Popdiva Madonna einen Sieg im Kampf um die Adoption der kleinen kleinen Chifundo Mercy James davongetragen hat, wird es für die zuckersüße morgen ernst. Morgen soll sie aus Malawi nach New York ausgeflogen werden, teilte der Anwalt der Sängerin mit. Unklar ist zur Stunde, ob Madonna selber oder ein Beauftragter das Kind aus Malawi abholt. Die Kleine wird allerdings maximal drei Wochen Freude an ihrer neuen Mutter haben. Dann packt die Diva schon wieder ihre Koffer. Die geht nämlich ab 4. Juli für sieben Wochen auf Europatournee.

Seit dem Beginn des Adoptionsverfahrens im April und während der Zeit der Berufung wurde Chifundo aus einem Waisenhaus in einer luxuriösen Bungalow in Malawi verfrachtet, dass Lois Silo, Koordinator von  Madonnas Stiftung Raising Malawi gehört. Somit konnte sie sich allmählich an den zu erwarteten Luxus gewöhnen, berichtet die ’Mail On Sunday’, die auch ein aktuelles Foto der Kleinen veröffentlichte. Aus Sicherheitsgründen wurde sie in einer privat geführten Vorschule unter anderem Namen geführt, so daß die Betreuer am Freitag von der Nachricht überrascht wurden, dass es sich bei dem Mädchen um jenes Mädchen handelte, das Madonna wollte. Chifundo lernte dort in den letzten zwei Monaten bereits englisch zu sprechen. Eine Betreuerin sagte über Chifundo, als sie das erste mal in die Schule kam: “Viele Kinder weinten und wollten nach Hause. Aber sie war blendend drauf, spielte mit den anderen, als ob sie gewusst hätte, das sie ein besseres Leben hat. Sie ist ein süßes kleines Mädchen, immer glücklich, und weint nie”. Madonna soll Medienberichten zufolge als Gegenleistung 13 Millionen Euro an sechs Kinderheime gespendet haben.

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James Kambewa, der Vater des Mädchens sagte der Nachrichtenagentur AFP, er gebe seinen Widerstand gegen die Adoption auf und wünsche Madonna alles Gute. Die Sängerin möge gut für seine Tochter sorgen, die im Wissen um ihren in Malawi lebenden Vater aufwachsen solle. Kambewa gestand, dass er seine Tochter nur aus den Medien kenne.

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