Montag, 15. Juni 2009, 14:27 Uhr

Alles über "Lasko", die neue Martial-Arts-Serie

Ein neuer Held erobert die deutsche Fernsehlandschaft: Mit “Lasko – Die Faust Gottes” präsentiert RTL ab Donnerstag, 18. Juni, 20.15 Uhr in 7 Folgen ein fantastisches Action-Märchen, das mit perfekt choreographierten Kampfszenen, beeindruckenden Kulissen und einem charismatischen Hauptdarsteller aufwartet. Im Mittelpunkt der ersten deutschen Martial-Arts-Serie steht der junge Mönch Lasko (Mathis Landwehr), Ringträger des Klosterordens Pugnus Dei und ein Meister traditioneller Kampfkünste, der seine außergewöhnlichen Fähigkeiten immer wieder nutzt, um Menschen in Not zu helfen. Unterstützt wird er dabei von der hübschen BKA-Beamtin Sophia von Erlen (Simone Hanselmann) und seinem gemütlichen Ordensbruder Gladius (Stephan Bieker).

Lasko ist ein Held im archaischen Sinn. Er ist nicht übermenschlich, sondern ein Mensch mit allen normalen Eigenschaften und Instinkten, den aber sein Mythos und die Umstände seines Lebens dazu leiten, eine Führungsrolle zu übernehmen und Vorbild zu sein.

4 – 6 Stunden Training ist seine Norm. Mathis steht für ein neues Image: “Kluger, gebildeter, intelligenter “Kämpfer”. Nicht um der Gewalt zu frönen, sondern um einen alten, philosophischen Weg zu gehen und Kampfsport zur geistig seelischen Bildung zu benutzen. “Aufrecht fallen” ist einer der Leitsprüche seiner Lehrer. Also nicht um jeden Preis stehen bleiben, sondern auch fallen zu lernen, um dann stolz wieder aufstehen zu können. Eine Anleitung zum Leben. Wie gehe ich mit Versprechen um, mit dem “Gelübde”, mit dem “Leben”? Das macht Lasko uns vor und Matthis lebt es. Zuschauer wollen wieder Vorbilder, mit denen sie sich identifizieren können. Lasko ist kein dicker, alter Dorfpfarrer sondern ein wilder, junger Mann in der Blüte seines Lebens, der uns an seinem Kampf um Ehre, Moral und Mythos teilnehmen lässt. Er hat sich für sein Schauspieltraining “Meister” gesucht. action concept und RTL unterstützten ihn aktiv. Mathis arbeitet für seinen Geist genauso hart wie für seinen Körper. Das wird begeistern. Sowohl Jugendliche als auch Eltern und natürlich “Matial-Art”-Fans. Denn seine Zuschauer wollen der Figur und dem Darsteller glauben. (Wolfgang Wimmer)

Nach dem Abitur stand für Mathis fest, dass sein Weg nun zum Action-Film geht. Aber zuerst mal kam der Zivildienst. Mathis hat ihn in einer Reha Klinik für psychisch gestörte Menschen absolviert. Die Zeit hat seine Demut und seinen Wunsch zu helfen geprägt. Nach dem Zivildienst gab es nur ein Ziel: Asien und der Kontakt zu den Wurzeln seiner Kampfkunst und damit auch mit der Spiritualität die er hier mehr denn je fand. Zurück aus Asien wusste Mathis was er will “Action-Filme drehen”.
Mit seinem alten Kumpel und ein wenig Geld, das sie sich bei Daimler verdient hatten, drehten sie “Kampfansage I” und kurz darauf “Kampfansage II”. Und dann ging es noch mal nach Asien für ein paar Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln.

In der Vorbereitungszeit zur Serie “Lasko” hat Mathis sich ganz bewusst in der Filmindustrie umgeschaut. Er war sich nicht zu schade, kleine Rollen und Stunts in internationalen Produktionen anzunehmen. Diese Arbeiten haben ihm Erfahrung in der Koordination von Stunts und im Film-Handwerk gegeben. Jetzt war klar, dass es möglich ist, auch in Deutschland “Klasse” und Kunst in den Martial-Arts Film zu integrieren.
Wer Mathis Landwehr bei der Arbeit oder im Training kennen lernt, wird sehen, dass es für ihn selbstverständlich ist, hart zu arbeiten zu trainieren und nichts dem Zufall zu überlassen. Der Respekt, den er sich dadurch verdient, lässt ihn als Gleicher unter Gleichen zu einem wirklichen Partner für alle Kollegen am Set werden. Egal, ob Technik, Darsteller oder Produktion, man achtet ihn.

Fotos: RTL/ Gordon Mühle