Montag, 15. Juni 2009, 13:22 Uhr

Schwulen-Wrestling: Sacha Baron Cohen in die Flucht geschlagen

Sacha Baron Cohen wurde von drei bewaffneten amerikanischen Jägern bedroht, während er Szenen für seinen neuen Film ‚Bruno’ drehte. Als der britische Komiker in den Südstaaten der USA eine Szene filmte, in der auch die drei Männer zu sehen waren, nahm die Geschichte eine gefährliche Wendung.

Cohen – in der Rolle des schwulen österreichischen Modejournalisten Bruno – tänzelte gänzlich unbekleidet um das Zeltlager des Trios. Als den Jägern klar wurde, dass der tanzende Bruno schwul ist, ließen sie sich nicht lange bitten und machten ihre Gewehre scharf.

Ein Insider kennt die ganze Geschichte: „Die Filmcrew war überzeugt, dass die Lage ernst war. Die Jäger dachten, er wäre ein echter österreichscher Fernsehreporter, der eine Reisereportage dreht. Sacha verglich sie dann mit den ‚Sex and the City’-Girls und als sich alle schlafen gelegt hatten, fing er auch noch an, nackt zu tanzen. Als sie das mitbekamen, fingen die Jäger sofort an, vor laufenden Kameras ihre Waffen zu laden.”

Nachdem er zunächst versucht hatte, die Männer zu beruhigen, rannten der Star aus ‚Borat’ und sein Kameramann um ihr Leben.

Der Insider fügte hinzu: „Ihnen wurde klar, dass sie  da ganz schnell weg mussten. Die Situation war für alle Beteiligten sehr beängstigend.“

Es war nicht die einzige Szene des Films, die Cohen in Teufelsküche brachte. Im vergangenen Juni löste der 37-jährige Schauspieler einen Aufstand aus, als er die Bewohner aus Fort Smith in Arkansas mit der Aussicht auf ‚hot girls’ und 1-Dollar-Bier zu einem Käfigkampf lockte.

Doch was die Menge von mehr als 1500 konservativen US-Amerikanern dann zu sehen bekam, war Sacha, der sich mit einem anderen Schauspieler freizügig bekleidet beim Homo-Wrestling vergnügte. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Stühle und Bierflaschen auf die Bühne flogen und Sacha aus dem Ring flüchtete.