Mittwoch, 17. Juni 2009, 9:07 Uhr

Eltern in Sorge: Der Suff bringt Amy Winehouse um

Nach jahrelangen Drogeneskapaden sagte die Mutter von Amy Winehouse, ihre Tochter müsse gerettet werden. Janis Winehouse erklärte in einem Fernseh-Interview, dass heute Abend ausgestrahlt werden soll, Amy verleugne die Tatsache, das sie gefangen ist von ihrer Alkohol-Sucht.
Ihr Vater Mitch Winehouse fügte gegenüber dem britischen Fernsehsender ITV hinzu, seine Tochter nehme zwar keine Drogen mehr, nehme aber als Ersatz jede Menge Alkohol zu sich. Er sei machtlos, ihr Verhalten zu ändern: “Ich will meine Tochter als vollständige Person zurück. Ich habe alles versucht. Wir haben gebettelt, wir haben sie zum Arzt geschickt, wir haben ihr gesagt, dass sie uns umbringt. Nichts hat funktioniert. Meine Tochter soll wieder ein ganzer Mensch sein. Ich habe alles versucht. Ich sagte zu ihr: ‘Amy, du musst das tun, du musst zu diesem Arzt gehen, du musst dies tun, du musst jenes tun, du tötest mich, du tötest deine Mama.’ Nichts hat geholfen.” In den letzten sechs Monaten habe es bei Amy Winehouse keine nennenswerte Besserung gegeben.

Die Eltern müssen die Balance zwischen Einmischung und Selbstbestimmung halten, weiß Janis und verdeutlicht: “Ich möchte eigentlich zu ihr sagen: ‘Amy, was tust du? Weißt du nicht, was du da tust?’ Aber dann hat sie immer noch sich selbst, um sich da raus zu holen und das verstehe ich.”

Auf der Suche nach einem Schuldigen für all das Leid, das seine Tochter erleben muss, ist Mitch fündig geworden: Ihr Noch-Ehemann Blake Fielder-Civil ist der Buhmann.

“Allein die Möglichkeit, dass die beiden wieder zusammen sind, ist zu schrecklich, um darüber nachzudenken”, sagt der Altvordere düster und sinniert: “Sie werden sich scheiden lassen – und wer weiß, was auf dieser Reise noch geschieht. Amy und Blake haben beschlossen, ihre Leben getrennt zu leben. Aber sollten sie in Zukunft wieder zusammen kommen und beide clean sein und sich noch immer lieben, dann sei es den beiden überlassen.”