Dienstag, 23. Juni 2009, 13:31 Uhr

Amy Winehouse hat eine neue Mami gefunden

Sie sucht sich ihre Eltern einfach aus: Amy Winehouse nennt die Wirtin ihres Lieblingspubs “Mami”. Die überwiegend betrunkene ‘Rehab’-Interpretin sorgt mit ihren Alkohol-Exzessen auf der Tropeninsel St. Lucia für viel Aufregung. Ihre Eltern sind zunehmend beunruhigt über das wilde Verhalten ihrer Tochter. Statt sich aber am Riemen zu reißen, legt Winehouse noch eins drauf: Die Musikerin ist eng mit der Barbesitzerin Marjorie befreundet und bezeichnet die Wirtin jetzt schon als Teil der Familie.

Ein Insider verrät der englischen ‘Sun’: “Amy kommt jeden Tag in ihrer Lieblingsbar an, der Beach Bar von Marjorie, und schreit: ‘Mami! Mami!’. Sie steht nicht nur Marjorie nah, sondern auch deren Söhnen. Sie verbringt Stunden dort mit ihnen.”

Die richtigen Eltern der einstigen Soul-Diva veröffentlichten vor kurzem Bilder von Amy, die sie betrunken bei dem Versuch, Schlagzeug zu spielen zeigen. Zusätzlich betonten sie, die Alkoholsucht ihrer Tochter würde sie “umbringen”.

In einem Interview mit ‘ITV News’ sagte Vater Mitch kraftlos: “Meine Tochter soll wieder ein ganzer Mensch sein. Ich habe alles versucht. Ich sagte zu ihr: ‘Amy, du musst das tun, du musst zu diesem Arzt gehen, du musst dies tun, du musst jenes tun, du bringst mich um, du bringst deine Mama um.’ Nichts hat geholfen.”

Ihre Mutter Janis versuchte zu beschreiben, warum sie ihre eigentlich erwachsene Tochter nicht sich selbst überlassen. “Der Drang sie zu retten ist gewaltig”, gestand die besorgte Mutter und erklärte sich: “Ich will einfach nur, dass sie o.k. ist und ich würde alles tun, was nötig ist, um es in Ordnung zu bringen.”

Leider ist die partysüchtige Soul-Diva kein leichter Patient. Janis enthüllte: “Amy leugnet ihre Süchte unentwegt. Wahrscheinlich fühlt sie sich in der Falle. Aber ich weiß, dass Süchtige keine Wahl haben, weil die Droge sie lenkt.”

Die Eltern müssen die Balance zwischen Einmischung und Selbstbestimmung halten, weiß Janis und verdeutlichte: “Ich möchte eigentlich zu ihr sagen: ‘Amy, was tust du? Weißt du nicht, was du da tust?’ Aber dann hat sie immer noch sich selbst, um sich da raus zu holen und das verstehe ich.” (BangMedia)