Samstag, 27. Juni 2009, 1:35 Uhr

Michael Jackson Autopsie: "Kein Hinweis auf Fremdeinwirkung"

Die Autopsie des Leichnams von Michael Jackson ist nach drei Stunden am Freitagmittag Ortszeit abgeschlossen worden. Es seien jedoch weitere Untersuchungen und toxikologische Tests nötig, um die endgültige Todesursache des am Donnerstag verstorbenen Popstars festzustellen. Die Bekanntgabe der “Todesursache wurde aufgeschoben”, sagte Craig Harvey, Leiter der Gerichtsmedizin in Los Angeles. Ergebnisse darüber können in frühestens 4-6 Wochen erwartet werden. Der Gerichtsmediziner sagte lediglich, es gäbe “keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung”, aber Jackson  habe “einige verschreibungspflichtige Medikamente” genommen. Joe Jackson (79) Vater des King Of Pop, sagte im Zusammenhang mit einem möglichen Medikamentenmißbrauch, “wenn wir es herausfinden, werden wir es wissen. Es gibt noch eine Menge zu erzählen. Die Wahrheit ist noch nicht erzählt!” Aus der Umgebung des verstorbenen Pop-Stars heißt es, Jackson habe einen Herzinfarkt erlitten. Sein Bruder Jermaine Jackson sprach von einem Herzstillstand, der sehr oft auch die Folge eines Infarkts ist.

Unterdessen werde Jackson am Freitagabend Ortszeit in ein Leichenschauhaus überführt, die Leiche der Familie übergeben. Informationen zu einer Beerdigung sind noch nicht bekannt.

Unterdessen äußerte sich auch US-Präsident Obama. Allerdings nur auf Anfage eines Journalisten. Barack Obama bezeichnete Jackson als „spektakulären Künstler“ und als „Musik-Ikone“. Gleichzeitig verwies er auf die „traurigen und tragischen“ Aspekte von Jacksons Leben, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs.