Freitag, 26. Juni 2009, 15:36 Uhr

Michael Jackson: Streß wegen Tour? Kinder am Totenbett?

Michael Jacksons “Freund” Uri Geller befürchtet, dass der Stress der Vorbereitungen für seine Comeback-Tournee zu viel für den ‚King of Pop‘ war. Geller zeigte sich „erschüttert” vom Tod des 50-jährigen Pop-Idols Michael Jackson, der gestern, 25. Juni, nach einem Herzstillstand, den er in seiner Villa in Los Angeles erlitt, verstorben war. Der Bühnenmagier, der von sich behauptet, übersinnliche Kräfte zu besitzen, macht den Druck, der auf Jackson wegen seines Tourstarts in London am 13. Juli lastete, für den Tod des Popstars verantwortlich.

Uri sagte gegenüber ‚Sky News’: „Er war in einer guten Verfassung. Ich bin kein Arzt, aber ich kann nur vermuten, dass er unter immensem Stress und Druck stand. Fragen Sie die Ärzte: Stress ist ein Killer. Der Druck dieser Konzerte, die Spannung, unter der er stand…er war ein Perfektionist. Das könnte es gewesen sein. Aber das ist nur meine Vermutung.“

Die ‘This Is It’-Tour von Jackson sollte 50 Konzerte in London umfassen. Alle 50 waren restlos ausverkauft, bis März 2010 hätte Jackson auf der Bühne der O2-Arena gestanden.

Uri Geller fügt hinzu: „Ich denke, es war ein Fehler, 50 Shows einzuplanen. Drei, vier, fünf, vielleicht zehn wären genug gewesen. Er war gesund, körperlich fit. Ich erinnere mich, wie er hier in meinem Haus war und nichts Ungesundes anrührte.“ Der Magier kann den Tod des Stars gar nicht fassen: „Damit nun konfrontiert zu werden, dass Michael tot ist, ist einfach so…ich würde am liebsten aufwachen, alles wäre nur ein Traum gewesen und er wäre gar nicht tot.“

Jacksons ehemaliger Rechtsberater Brian Oxman bestätigt, dass der Ausnahme-Showstar unter enormem Leistungsdruck stand und behauptet, dass Jackson mittels Medikamentencocktail versucht habe, sich wieder fit für die Bühne zu machen. „Michael ist manchmal bei den Proben aufgetaucht. Er wollte wirklich in der Lage sein, die Proben zu überstehen. Aber sein Medikamentenkonsum stand ihm da im Weg und die Verletzungen, die er sich beim Tanzen zugezogen hatte, taten ihr übriges”, verrät Oxman. “Er hatte einen gebrochener Wirbel und ein gebrochenes Bein, das von einem Sturz von der Bühne herrührte. Ich kenne nicht das ganze Ausmaß an Medikamenten, die er nahm. Aber in den Berichten, die die Familie darüber empfing, hieß es, dass es eine beträchtliche Menge war.“

Michael Jackson hinterlässt drei Kinder: Prince Michael (12), Paris (11) und den siebenjährigen Prince Michael II. Die drei wurden gestern nach Los Angeles zum UCLA Medical Center gebracht, um sich von ihrem Vater zu verabschieden.

Angeblich verweilten sie eine Stunde lang am Bett der Pop-Legende, bevor sie wieder nach Hause fuhren, wo sich Jacksons Mutter Katherine um sie kümmerte. (BangMedia)