Freitag, 26. Juni 2009, 13:19 Uhr

Weitere Reaktionen auf Jacksons Tod von Elton John und Britney Spears

Piopdiva Elton John traf die Nachricht vom Tide Michael Jacksons hart und in einem denkbar unpassenden Augenblick: Er feierte gerade mit Stars wie Liz Hurley, Hugh Grant, Lily Allen und Kelly Osbourne seinen jährlichen ‘White Tie and Tiara’-Ball. Ohne zu zögern ließ der Musiker seinen Hit ‘Don’t Let the Sun Go Down on Me’ auflegen und widmete ihn dem verstorbenen King of Pop. Fast alle Gäste verließen den Ball danach.

Als eine der ersten sprach Britney Spears offen über den Verlust der Pop-Ikone. In einem Statement ließ sie verlauten: “Ich hatte mich so darauf gefreut seine Show in London zu sehen. Wir sollten zur gleichen Zeit in Europa sein und ich wollte ihn treffen. Er war mein ganzes Leben lang eine Inspiration und ich bin am Boden zerstört, dass er fort ist.” Auch Spears Ex-Lover Justin Timberlake zeigt sich tief bewegt. Auf seiner Homepage schreibt er: “Wir haben ein Genie und einen wahren Botschafter der Musik verloren. Er war eine Inspiration und ich werde stets die Momente in Erinnerung behalten, die ich mit ihm auf der Bühne verbracht habe, und all die Dinge, die ich von ihm über Musik gelernt habe, und die Zeit, die wir gemeinsam erlebt haben. Mein Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden.”

Mariah Carey schrieb auf ihrer “Twitter”-Seite: “Mein Herz ist gebrochen. Meine Gebete gelten seiner Familie und mein Herz ist bei seinen Kindern. Lasst ihn uns als einen Menschen in Erinnerung behalten, der der Musikwelt einen beispiellosen Beitrag geliefert hat. Und lasst uns seine geistige Großzügigkeit in Erinnerung behalten und sein Bestreben, die Welt zu heilen. Er hat Millionen Fans auf der ganzen Welt viel Freude bereitet.”

Soul-Diva Beyonce Knowles drückte ihr Beileid wie folgt aus: “Das ist ein so entsetzlicher Verlust und ein schrecklicher Tag. Der unvergleichbare Michael Jackson hatte mehr Einfluss auf die Musik, als jeder andere Künstler in der Geschichte der Musik. Er war Magie. Er war alles, was wir sein wollen. Im Leben geht es nicht darum, wie viele Atemzüge du machst, sondern darum, in wie vielen Momente du anderen den Atem raubst. Jeder, der seine Kunst jemals gesehen, gefühlt oder gehört hat, ist geehrt in dieser Generation gelebt zu haben, um die Magie von Michael Jackson erlebt haben zu können. Ich lebe dich, Michael.”

Der Musikkritiker Paul Gambaccini wurde vom Tod der 50 Jahre alten Poplegende „überwältigt“. Die Auswirkungen seines Todes werden „tiefgreifend“ sein, sagt Gambaccini voraus: „Michael Jackson war wirklich der letzte der einstigen Popstars wie Elvis, die Beatles oder Frank Sinatra. Er war der großartigste Showstar, den ich je gesehen habe. Und er wird auch in die Geschichte als einer der Besten eingehen.“

Jacksons ehemalige Pressesprecherin Susan Blond begleitete den ‚King of Pop‘ in seinen bewegendsten Jahren. „Ich denke nicht, dass ich es schon begriffen habe. Vor allem die Liebe zu seinen Fans wird mir immer in Erinnerung haften bleiben. Wenn ich ihn damals fragte: ‚Musst du wirklich all diese Autogramme geben?’, dann machte er einfach weiter. Ich sagte dann: ‚Andy Warhol hat nur mit AW unterschrieben. Kann du nicht einfach MJ schreiben?’ Er sagte dann: ‚Nein, denn das sind meine Fans und das sind die Leute, die mich gemacht haben.’ Dieser Mann liebte seine Fans mehr als alle anderen, die mir bisher begegnet sind. Er hatte so ein fröhliches Gemüt und eine Anmut, die die Menschen am Ende nicht mehr so wahrnehmen konnten, weil er mehr und mehr bewacht wurde. Vielleicht sollte er einfach nicht alt werden“, vermutet Blond. Der Menschenrechtsaktivist und enger Freund von Jackson, Reverend Al Sharpton, beschrieb den Star als „bahnbrechend“. Er sagte: „Michael Jackson schuf eine Akzeptanz für Farbige, lange bevor Tiger Woods, Oprah Winfrey oder Barack Obama da waren. Michael erreichte mit seiner Musik das, was sie im Sport, in der Politik oder im Fernsehen erreicht haben.“ Weitere Reaktionen hier: Mehr