Samstag, 27. Juni 2009, 14:40 Uhr

Michael Jackson: Gerichtsmediziner überrascht von vernarbtem Gesicht

Jetzt wurden weitere Details aus der Obduktion vom Freitag bekannt. Gegenüber dem Sender „Fox News“ verriet eine Insider, dass die Gerichtsmediziner erstaunt gewesen sein sollen, wie fit Jackson eigentlich war. Er habe kräftiger und weniger zerbrechlich ausgesehen als bisher vermutet. Randy Philipps, Geschäftsführer von AEG Live, der Jacksons Comeback-Konzerte organisierte, sah Jackson Mittwochabend zuletzt bei den  Proben im Staples-Center von Los Angeles: „Er tanzte genau so gut wie die anderen 20-jährigen Tänzer, wenn nicht sogar besser. Er sah super aus!“


 

 
Anzeichen für einen Herzinfarkt habe es offenbar nicht gegeben, so die Quelle aus der Gerichtsmedizin. Das vestärkt die Vermutungen, dass der King Of Pop entweder an einer Medikamentenüberdosis  oder Kombination verschiedener Medikamente gestorben sein könnte.
Die Gerichtsmediziner seien laut Foxnews.com überrascht gewesen, dass das Gesicht des Popstars von Narben übersät war, nachdem sie ihn das erste mal ohne Make Up gesehen hatten. Jackson habe auch blaue Flecken auf seinem Brustkorb gehabt, Folgen der verweifelten Wiederbelebungsversuche.

Dr. Conrad Murray, Jacksons 52 Jahre alter Hausarzt, sei aufgrund von Jacksons Drängen in die Tournee mit eingebunden gewesen, sagte Randy Philipps. “Als Unternehmen hätten wir einem Arzt keinen Full-Time-Job angeboten, weil es billiger gewesen wäre, ohne all die Hotels und Reisen, aber Michael war hartnäckig, dass er angestellt wird”, fügte Phillips gegenüber der Nachrichtenagentur AP hinzu. “Michael sagte, er habe eine enge Beziehung zu ihm.”

Murray wurde inzwischen von der Polizei vernommen, weil er der letzte gewesen sein dürfte, der Jackson lebend sah. Er gilt nicht als Verdächtiger. “Wir sind der Meinung, dass er uns in den nächsten hilft, der Wahrheit in diuesem Fall auf den Grund zu kommen”, so ein Sprecher der Behörden.