Montag, 29. Juni 2009, 16:51 Uhr

Christian Bale hat sich einen neuen Akzent zugelegt

Christian Bale musste für seinen neuen Film ‚Public‘ Enemies‘ einen Südstaaten-Akzent übernehmen und legte diesen zum Schrecken seiner Tochter auch nach getaner Dreharbeit nicht ab. Der britische Schauspieler übernahm die Rolle des FBI-Agenten Melvin Purvis in dem Gangsterfilm, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts spielt. Für die Rolle musste er sich einen Akzent antrainieren, der in den Südstaaten der USA gesprochen wird.

Michael Bay, der Regisseur des Films, erklärt: “Melvin Purvis war ein echter Gentleman aus dem Süden. Christian hielt den Akzent also 24 Stunden am Tag aufrecht. Das jagte seiner Tochter einen Schrecken ein. Sie meinte: ‚Daddy hört sich nicht so an!‘ Er antwortete [mit starkem Akzent]: ‚Tja, das tut mir schrecklich leid, mein Liebling, aber Daddy übt für eine Rolle und wird für die nächsten vier Monate so reden.‘“

Bay enthüllt außerdem, dass Depp, der die Hauptrolle – den Gangster John Dillinger – des Streifens spielte, sich eher durch die Garderobe seiner Figur inspirieren ließ. Als einen der spannendsten Momente des Drehs beschreibt der Filmemacher den Moment, in dem sie die Kleidung des echten Dillingers zu Gesicht bekamen.

Bay erinnert sich: „Wir bekamen einige von Dillingers gepackten Koffern, die er nach einer Flucht hinterlassen hatte, und Johnny war sogar in der Lage seine Hemden in den Händen zu halten. Sie hatten noch die pinken Papierstreifen von den chinesischen Wäschereien um. Und da war mehr Kram als man von einem Kerl auf der Flucht erwartet hätte – Rasiersachen, Talkumpuder. Man will fast meinen, dass dieses Zeug verzaubert ist. Ich bin nicht abergläubisch, aber da konnte ich mir nicht helfen.“

Fotos: Universal Pictures