Montag, 29. Juni 2009, 8:49 Uhr

Michael Jackson ist nicht der Vater seiner ältesten Kinder

Das war doch zu erwarten. Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe behauptet, dass Michael Jackson nicht der biologische Vater seiner zwei ältesten (weißen) Kinder Prince (12) und Paris Jackson (11) ist. Nicht zu erwarten war, dass sie die Kinder gar nicht zurück wolle! “Ich habe ihm meine Gebärmutter angeboten – als Geschenk. Ich tat es, damit er glücklich bleibt”, sagt die ehemalige Arzthelferin einer Klinik für Hautkrankheiten in einem erstaunlichen Interview für das britischen Sonntags-Klatschblatt “News of the World”. Dann schockierte sie mit dieser Nachricht: “Ich habe die Kinder bloß ausgetragen. Es waren nicht Michaels Spermien.”

Es handle sich um einen anonymen Spender. Die Jackson-Biografin Diane Dimond sagte zum US-Sender MSNBC: “Viele wissen, wer der Samenspender ist. Michael Jackson hat ihn persönlich ausgewählt.” So soll es dann zu der künstlichen Befruchtung gekommen sein. Die 50-Jährige beschreibt weiter: “Ich war nur das Gefäß. Es waren nicht Michaels Sperma.”

In ihren Augen ist sie eine ganz normale Leihmutter. “Ich wurde dafür bezahlt und habe einfach weiter gelebt”, gibt Rowe offen zu und betont: “Ich weiß, ich werde meine Kinder nie wiedersehen. Ich war nie eine gute Mutter, ich habe mich ihnen nie verbunden gefühlt. Ich habe mich besser damit gefühlt sie ihm zu geben, als sie zu behalten.” Rowe stellt klar, dass sie für die Kinder, entgegen bisherigen Medenberichten, kein Sorgerecht beantragen wolle. “Ich möchte diese Kinder nicht in meinem Leben. Ich will nur, dass all die Spekulationen aufhören.”

Kurz nach der schmerzhaften und komplizierten Geburt der kleinen Paris wollte Jackson die Scheidung. Zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass Rowe keine weiteren Kinder mehr austragen können würde. “Er wollte, dass wir vorgeben eine Familie zu sein”, sagt Rowe. “Aber wir haben nie als Paar zusammen gelebt. Wir hatten niemals Sex. Er war unterwegs, machte sein Ding.”

An die Entbindung erinnert sich Rowe nicht gerne. “Es war so hart. Mein Gedärme waren zerrissen und ich fruchtlos. Als er erfuhr, dass ich keine weiteren Babys mehr haben konnte, wollte er nichts mehr mit mir zu tun haben”, fasst Rowe das Ende ihrer Ehe zusammen.

Um das Sorgerecht der beiden könnte neben Michaels Mutter Katherine (80) auch Jacksons langjähriges Kindermädchen Grace Rwaramba (42) streiten. Ein Freund der Jackson-Familie: “Katherine will die Kinder. Aber Michael hat immer gesagt, dass Grace sie haben soll, falls ihm etwas zustösst. Die Kids lieben sie. Könnten sie wählen, würden sie Grace nehmen.”

Jackson heiratete Rowe, weil sie damals angeblich gedroht hatte, er werde seinen Sohn nicht sehen, wenn er sie nicht ehelichte. im Februar 1997 kam Prince Michael I. zur Welt. Ein Jahr später folgte Tochter Paris, die die so heißt, weil sie nach Angaben der Mutter in der Paris gezeugt wurde.

Neues gibts es auch hinsichtlich der Gerüchte über die Todesursache. Berichte über die Verabreichung eines starken Schmerzmittels kurz vor Jacksons Tod seinen “absolut falsch”, zitierte die “Los Angeles Times” Anwalt Edward Chernoff, der Jacksons Hausarzt Dr. Murray vertritt. “Es gab kein Demerol. Kein OxyContin. Er prüfte seinen Puls. Der Puls in seiner Oberschenkelarterie war schwach. Er begann mit der Herz-Lungen-Reanimation.”

Der Hausarzt habe den Popstar bewusstlos im Schlafzimmer seines Hauses vorgefunden. Jackson habe “nicht mehr geatmet”.

Ein Insider aus Familienkreisen gab preis, dass erst nach 50 Minuten der Wiederbelebungsanstrengungen ein Krankenwagen gerufen wurde.

Dr. Murray “verschwand” kurz nach Jacksons Tod Berichten zufolge einfach von der Bildfläche. Gestern wurde er dann endlich in Los Angeles von Ermittlern zum Tod der Pop-Ikone befragt. Die Polizei betont jedoch, dass er als Zeuge und nicht als Verdächtiger verhört wurde.

Es wird angenommen, dass Jackson zum Zeitpunkt seines Todes in Behandlung mehrerer Ärzte stand.

Fotos: Splash

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UPDATE 18.35 Uhr: In der Zwischenzeit hat Debbie Rowe dementiert, in einem jüngsten Interview behauptet zu haben, dass Prince Michael und Paris nicht die leiblichen Kinder des Superstars seien. Ihre Anwältin Marta Almli erklärte der Klatschwebseite ‚RadarOnline‘: „Das Interview fand nie statt. Der Artikel ist komplett erfunden.“