Montag, 29. Juni 2009, 22:40 Uhr

Jackson: Mutter erhält vorläufiges Sorgerecht - Letzte Fotos aufgetaucht

Michael Jacksons Mutter Katherine hat das vorläufige Sorgerecht für die drei Kinder von Michael Jackson erhalten. Mit dem Antrag machte die 79-jährige in einem Eilantrag geltend dass die Kinder „keine Beziehung mit ihrer biologischen Mutter“ Debbie Rowe hätten. Die drei Kinder eine „lang bewährte Beziehung“ mit ihrer Oma und seien bei ihr bestens aufgehoben. “Nur Katherine und ich haben die Vollmacht für unseren Sohn und seine Kinder”, erklärte Joe Jackson zuvor. Eine nächste Anhörung zu dem Thema gibt es am 3 August.

Die sogenannte ‚Case Sensitive Unit‘ des Los Angeles Kinder- und Jugendschutzes besuchte die drei Sprösslinge am Freitag, 26. Juni, um das Sorgerecht zu diskutieren. Entgegen bisherigen Berichten hatte Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe – die Mutter der beiden Ältesten – Interesse an dem Sorgerecht für ihre leiblichen Kinder geäußert. Vorher müsste sie sich jedoch gründlichen Prüfungen unterziehen.

Ein Insider verrät: „Dies wird als eine Situation gewertet, bei der der Fürsorger fehlt, und wir sind gegenüber solchen Fällen, die im Augen der Öffentlichkeit stehen, sehr sensibilisiert. Mann kann nicht einfach Elternteil werden – wie viel Kontakt hat Rowe mit den Kindern gehabt? Außerdem werden ihr polizeiliches Führungszeugnis, ihre Ernährung und ihr Impfpass  überprüft.“

Unterdessen berichtete TMZ.com, dass der 50-jährige King Of Pop noch zwei Tage vor seinem Tod in Los Angeles seine Tanzroutinen einstudierte. Bei den Proben im Staples Center wurden diese letzten FOTOS Fotos gemacht.

US-Präsident Obama teilt die globale Trauer und kondoliert den Jacksons. Einer seiner Mitarbeiter ließ verlauten, dass er der Familie Jackson sein Beileid in einem persönlichen Schreiben ausdrückte. David Axelrod, der Sprecher des Weißen Hauses, sagte, dass Obama nach dem Tod Jacksons in L. A. am Donnerstag dessen Familie sein tiefstes Beileid übermitteln ließ. In der Fernsehshow “Meet the Press” plauderte Axelrod weiter, dass US-Präsident Michael Jackson einen “wichtigen und wunderbaren Sänger” nannte, der ohne jeden Zweifel einen wichtigen Einfluss auf die Musik gehabt habe. Auf die Frage, warum der US-Präsident sich noch nicht öffentlich über den Tod des 50-jährigen geäußert habe, antwortet Axelrod: “Er hat der Familie geschrieben und so seine Gefühle mit ihnen geteilt. Er glaubte, dies sei der angebrachte Weg.” Bislang gibt es laut weiterer Quellen auch keine Pläne, das präsidiale Schreiben an die bekanntlich so sensible Familie Jackson öffentlich zu machen.