Montag, 29. Juni 2009, 11:08 Uhr

Mischa Barton: "Es ist viel einfacher ein Mädel zu küssen"

Mischa Barton küsst lieber Frauen – zumindest vor der Kamera. Der ehemaligen ‚O.C., California’-Darstellerin macht es zwar nichts aus sich vor laufender Kamera zu küssen, tut das allerdings lieber mit einem weiblichen Gegenüber.
„Es ist so viel einfacher ein Mädel zu küssen“, verrät die junge Schauspielerin. „Man ist beim Filmen viel relaxter als wenn man eine Szene mit einem Kerl und einer Frau dreht. Man kann sich entspannen und drüber lachen. Wenn man aber einen Mann küssen muss, dann ist das Ganze etwas angespannt.“

Obwohl es ihr nichts ausmacht, intim mit einer Frau zu werden, wundert Barton sich, dass sie immer wieder Rollen angeboten bekommt, bei denen dies erforderlich ist. Sie fügt hinzu: „Ich weiß nicht, warum mir das ständig passiert, aber meine Skripts beinhalten immer viele Küsse zwischen Frauen. Wenn es allerdings Teil meines Charakters ist, dann stört mich das eigentlich nicht.“ Besonders ein Film scheint ihr dabei im Gedächtnis geblieben zu sein: „Ich drehte einen Film über Tatu, die russische Girl Group, und das war interessant. Diese ganze, korrupte, russische Filmindustrie formte diese künstlich lesbische Band. Es ist eine seltsame Story, aber eine faszinierende zugleich.“ Die Star-Blondine kennt allerdings ihre  Grenzen – deshalb würde sie nie nackt in einem Magazin posieren. „Ich zog mein Top für das Cosmopolitan-Magazin aus, aber ich würde nie einen komplett nackten Shoot machen“, erklärt sie dazu. „So bin ich einfach nicht. Ich wurde von der Brust hoch fotografiert und alle sprechen darüber, als wäre ich nackt gewesen. Ich war’s wirklich nicht.“ (BangMedia)