Community: "Community" holt Star aus der "Daily Show"
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Freitag, 3. Juli 2009, 23:34 Uhr
Element of Crime sind zurück mit ihrem neuen Album „Immer Da Wo Du Bist Bin Ich Nie“. Vier Jahre nach der legendären „Mittelpunkt der Welt“, die 2007 Goldstatus erreichte. Als erste von allen. 22 Jahre nach Gründung der Band und bislang zwölf veröffentlichten Alben! „Immer Da Wo Du Bist Bin Ich Nie“ erscheint am 18. September. Gefolgt von einer ausgedehnten Tour Anfang 2010, eingeläutet mit Festivalauftritten. Noch im Juli kommt die ersten gleichnamige Single „Immer Da Wo Du Bist Bin Ich Nie“ auf den Markt.

Wieder ist die Band mit dem neuen Werk da, wo man sie gerade nicht vermutet. Wenngleich auch dieses Album die unverwechselbare Handschrift von Element of Crime trägt und jedes Lied dem, der die Band kennt, zugleich neu wie auch vertraut vorkommt, so hat es doch einige Eigenheiten, die wir so nicht erwartet hätten: eine folkige Frische, die einem die Ohren freibläst. Eine herbe Schönheit, die ein bisschen auf die Frühphase der Band verweist – auf die englischsprachigen 80iger Jahre, als man sie in aller Hilflosigkeit wahlweise (und wahllos) mit Velvet Underground, Bo Diddley oder Bob Dylan verglich.
Jetzt gibt es da diese Tendenzen zum Lärm und zum Stampfen, zur Hammond-Orgel, zum Tambourin und zur Feedback-Gitarre. Und wenn wir bei dieser Platte von Streichern sprechen, dann reden wir nicht vom süßen Schmelz, sondern eher von der „kratzig Violin“, wie sie 1991 in einem Text auf der Platte „Damals hinterm Mond“ erwähnt wurde.
Und dann die Texte – man traut sich kaum zu atmen bei diesem Parforceritt durch eine seltsame Welt: da fliegen Pillenschlucker vom Fahrrand aufs Pflaster und springen Straßenbahnen aus ihren Schienen, bringen Hummer Kummer und Elend an jeden Strand. In Liebesdingen geht die Romantik seltsame Wege („Was für Cloppenburg Pfanni ist, bist du für mich“) oder die Seltsamkeiten romantische („Am Ende denk ich immer nur an dich“) und Schluss ist erst, wenn sich Euro und Markstück die Hände gegeben haben.
Element of Crime tun das, was sie tun müssen: Häuser aus Stein bauen, im Hier und Jetzt existieren, Songs schreiben und Musik aufnehmen, die man voraussetzungslos, ohne Vorwissen, hören und lieben kann.
Das karge Brot der Wahrheit wird bei Element of Crime gerne geteilt.
10.07.09 Northeim (bei Göttingen), Waldbühne, Fest van Cleef
11.07.09 Freiburg, Zelt-Musik-Festival, Fest van Cleef
12.07.09 Essen, Delta Park, Fest van Cleef
15.08.09 Hamburg, Dockville 09
Tour 2010
20.01.10 CH-Zürich, Kaufleuten
21.01.10 CH-Bern, Bierhüebeli
22.01.10 A-Linz, Posthof
23.01.10 A-Innsbruck, Hafen
25.01.10 München, Tonhalle
26.01.10 Stuttgart, Theaterhaus
27.01.10 Erlangen, Heinrich-Lades-Halle
28.01.10 Leipzig, Haus Auensee
29.01.10 Dresden, Alter Schlachthof
30.01.10 Offenbach, Capitol
01.02.10 Köln, Palladium
02.02.10 Bielefeld, Ringlokschuppen
03.02.10 Bochum, Jahrhunderthalle
04.02.10 Hannover, Capitol
05.02.10 Hamburg, Alsterdorfer Sporthalle
06.02.10 Bremen, Pier 2
07.02.10 Berlin, Arena
09.02.10 A-Wien, Gasometer
Fotos: Universal


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