Woody Allen: “Filmemachen ist wie Sex”

Donnerstag, 9. Juli 2009, 20:24 Uhr

In Woody Allens 40. Film (‘Whatever Works’) geht es darum, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Dabei hat das Regie-Ass eine eher pessimistische Einstellung zum Leben. “Es ist hart, gemein und viel zu kurz”, sagt Allen im Gespräch mit ‘TV Movie’. Über seine eigene Biografie könne er sich allerdings nicht beklagen. “Ich hatte das Glück, in meiner Lieblingsstadt New York zu leben, und war in viele schöne Frauen verliebt.”

Premiere of Whatever Works in Paris

Die Ideen für seine Filme zieht der 73-Jährige buchstäblich a der Schublade. “Kein Witz: Mein Nachttisch hat ein Fach, in das ich  jeden Einfall stopfe – seit dreißig Jahren.” Immer wieder treibe ihn der Gedanke an, jetzt endlich den besten Film aller Zeiten zu drehen. “Aber Filmemachen ist wie Sex”, sagt Allen. “Man geht voller Erwartungen dran und wird meistens enttäuscht.”

Nicht enttäuscht haben ihn allerdings seine Musen – von Diane Keaton und Mia Farrow bis zu Scarlett Johansson. Woody Allens Casting-Geheimnis: “Ich wähle nie Schauspielerinnen, die besonders  von sich überzeugt sind. Vor solchen Leuten sollte man sich generell  hüten.”

Das vollständige Interview steht in TV Movie 15/2009, die am 1o. Juli erscheint.

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