Community: "Community" holt Star aus der "Daily Show"
Gerade einmal drei Tage ist es her, dass der Auftritt von drei neuen Gaststars bestätigt wurde, nämlich Michael Ironside, Travis Schuldt und Kirk Fox....
Mittwoch, 15. Juli 2009, 12:54 Uhr
Bis zum heutigen Tag erreichten uns exakt 341 (!) Mails, die an der Verlosung von leider nur drei Romanen “Manneswehen” von Bruno Preisendörfer teilgenommen haben. Umso schmerzlicher ist für uns die Botschaft an unsere treue Leserschaft, dass wir nunmehr (den unter Ausschluß des Rechtsweges ermittelten Gewinnern) die Exemplare nach Nürnberg, Frankfurt und Hamburg senden werden. Dass Preisendörfers Werk über den Alltag eines Mannes nach einer Sterilisation unmittelbar nach Erscheinen auf solch eine riesige Resonanz stieß, nahmen wir zum Anlaß, kurzerhand bei dem Berliner Autor anzurufen.

Hallo Herr Preisendörfer, “Manneswehen” ist ja nicht ihr erstes Buch. Die Provokation scheint Ihnen ja in die Wiege gelegt, wenn man an Bestseller wie “Das Bildungsprivileg. Warum Chancengleichheit unerwünscht ist” oder “Die letzte Zigarette” denkt, in dem es um die Liebe zu einer Frau, die Liebe zur Literatur und obendrein die Liebe zum blauen Dunst geht. Sitzen Sie da jetzt zu Hause und denken vor dem Schreiben eines Buches, heute widme ich mich mal diesem und jenem Thema?
Mann kommt zu einem Thema wie die Jungfrau zum Kind. Das Leben ist immer an allem schuld, mithin auch an dem, was ich schreibe.
“Manneswehen” wird ja schon als Gegenentwurf zu Charlotte Roches “Feuchtgebiete” gehandelt. Schließlich bietet Ihr Roman den Frauen eine neue Perspektive unter die Gürtellinie, die wir Männer ja nur zu gut kennen. Sehen Sie das auch so?
Wenn Frauen “Manneswehen” als Gegenentwurf zu den “Feuchtgebieten” lesen wollen, nur zu. Andererseits ist “Feuchtgebiete” in einem clever gemachten Teenie-Ton geschrieben: Guck-mal-Mami-wie-schockierend. Mein Held Max Vola und meine von Max und mir bewunderte Heldin Helen sind dagegen erwachsene Menschen.
Wen haben Sie denn als Leser mit ihrer unverblümten Sprache als Auge?
Die Leserin, immer und überall zuerst die Leserin, bei allen meinen Romanen, denn Männer lesen nun einmal viel weniger Romane als Frauen. Das ist auch der Grund, warum ich der Leserin zu Ehren auf fackelkopf.de ein “Dekameron für Leserinnen’” schreibe.
Woher haben Sie das medizinische Fachwissen? Seien Sie ehrlich!
Recherche.
Ach so. Und was sagen Sie denn jenen Frauen, die ihre literarische Kostbarkeit, die ja stellenweise herzerfrischend komisch ist, trotzdem als “ekelhaft” titulieren?
Bücher sind wie Spiegel: Es guckt immer das raus was reinguckt.
Was nützt uns das Wissen über erzwungenen “Ejakulationsstau” und “Erektionen im Babybauch”?
Gar nichts, weil das mit dem “Ejakulationsstau” Journalistengequatsche ist und nicht in “Manneswehen” steht. Schon deshalb nicht, weil das Ejakulat auch nach einer Sterilisation keineswegs “gestaut”, sondern weiterhin brav ausgestoßen wird.
“Feuchtgebiete” hat es ja bis auf die Theaterbühne geschafft. Wie dürfen wir uns das mit ihrem Buch vorstellen?
“Manneswehen” als Theaterstück? Meine Freundin würde dazu sagen: “Ach du dickes Ei.”
Auf was dürfen wir uns als nächstes freuen, woran arbeiten Sie gerade?
Ich arbeite derzeit viel an meiner “Netz-Zeitschrift” fackelkopf.de und schreibe einen neuen Roman.

Manneswehen erschien im Eichborn-Verlag und kostet 16,95 Euro. Hier kann man den Roman kaufen. Fotos: Eichborn/David Biene


Gerade einmal drei Tage ist es her, dass der Auftritt von drei neuen Gaststars bestätigt wurde, nämlich Michael Ironside, Travis Schuldt und Kirk Fox....
Nach Lucy Griffiths, Dale Dickey, Valentina Cervi, Kelly Overton und Louis Herthum, Christopher Heyerdahl und Giles Matthey hat man bei HBO den nächst...
Seit dem Finale von "Chuck" zählt Zachary Levi zu denjenigen Schauspielern, die die Castingagenturen besonders umgarnen, um ihn für neue Projekte zu g...


